ab-Versicherungsmakler Andreas Baumann

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Bedarfsgerechte Vermittlung von Versicherungs- und Bausparverträgen


ab-Versicherungsmakler Andreas Baumann
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Der Versicherungsdschungel ist für jemanden, der sich nicht tagtäglich damit beschäftigt, kaum zu durchschauen. Dabei das dann für sich Passende zu finden, wird oft zum Glücksspiel. Aber im Fall der Fälle sollte man sich nicht auf sein Glück verlassen müssen! Wir nehmen Ihnen diese Aufgabe ab und suchen und finden den passenden Versicherer und das passende Produkt für ihre Situation. Wir haben die Möglichkeit, den fast gesamten deutschen Versicherungsmarkt inkl. spezieller, nur für Versicherungsmakler entwickelte, Deckungskonzepte anbieten zu können. Dazu bieten wir kompetente Betreuung in allen Vertragsfragen und lassen Sie natürlich auch im Schadensfall nicht alleine.

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Die erste Bilanz des heutigen Unwetters fällt glimpflich aus: Es gibt keine Personenschäden! Alles andere lässt sich reparieren oder ersetzen. Das Hochschulviertel scheint es besonders heftig getroffen zu haben, aus den anderen Gegenden halten sich die Rückmeldungen bisher in Grenzen. Wer einen Schaden zu melden, kann dies formlos per email an schaden@ab-versicherungsmakler.de machen. Bitte mindestens Namen, Kennzeichen, eine Rückrufnummer und den ungefähren Umfang der Beschädigung angeben. Hoffen wir gemeinsam auf besseres Wetter!

Published on 2013-06-20 15:48:02 GMT

Interessantes Urteil zur Reiserücktrittsversicherung ! Versicherungsjpurnal vom 07.11.2012 Rechtsstreit um Reiserücktritt 7.11.2012 – Sind ein Flug und eine Unterkunft separat voneinander gebucht worden, so kann ein Versicherter seine Reiserücktrittskosten-Versicherung auch dann in Anspruch nehmen, wenn er die Reise während einer Zwischenlandung wegen gesundheitlicher Probleme abbrechen muss. Das hat die 10. Zivilkammer des Landgerichts Hagen mit Urteil vom 25. Januar 2012 entschieden (Az.: 10 O 195/11). Die Kläger wollten im Frühjahr 2011 für zehn Tage auf die Malediven fliegen. Die Reise buchten sie jedoch nicht pauschal. Sie suchten sich vielmehr separat ein Hotel sowie einen zu ihren Reiseplänen passenden Flug aus. Sowohl den Flug als auch die Unterkunft zahlten sie jeweils mit ihren Kreditkarten. Diese beinhalteten eine Reiserücktrittskosten- sowie eine Reiseabbruch-Versicherung. Kreislaufkollaps Auf dem Hinflug erlitt die Klägerin bei einer Zwischenlandung in Dubai einen Kreislaufkollaps. Das Paar entschloss sich auf ärztliches Anraten daher dazu, am nächsten Tag nach Deutschland zurückzufliegen und das Hotel zu stornieren. Die dadurch entstandenen Stornokosten sowie die zusätzlichen Rückreisekosten machten sie gegenüber ihrem Reiseversicherer geltend. Der erklärte sich zwar dazu bereit, die Mehrkosten für die Rückreise zu zahlen. Die Übernahme der Stornokosten für die Nichtinanspruchnahme der Unterkunft lehnte er jedoch ab. Seine ablehnende Haltung begründete er damit, dass die Leistungen für den Flug und für die Unterkunft Bestandteil einer einheitlichen Reise seien. Sei eine Reise aber bereits angetreten worden, könnten nur noch Leistungen aus der Reiseabbruch-Versicherung in Anspruch genommen werden. Die beinhalte aber nur erhöhte Aufwendungen für eine Rückreise. Es würde daher kein Anspruch auf Erstattung der Stornokosten für die Unterkunft bestehen. Doch dem wollten die Richter des Hagener Landgerichts nicht folgen. Sie gaben der Klage der Reisenden in vollem Umfang statt. Was ist eine Reise im Sinne der Versicherungs-Bedingungen? Nach Ansicht der Richter ist unter einer Reise im Sinne der Versicherungs-Bedingungen jede konkret gebuchte Reiseleistung zu verstehen. „Unter Zugrundelegung dessen sind der gebuchte Flug und die Unterkunft jeweils als eine Reise im Sinne der Versicherungs-Bedingungen anzusehen, denn die Kläger haben Flug und Unterkunft separat gebucht und auch separat bezahlt“, so das Gericht. Von einer einheitlichen Reise kann demnach nur dann ausgegangen werden, wenn sowohl das Verkehrsmittel als auch die Unterkunft als Gesamtpaket bei ein und demselben Reiseveranstalter gebucht und in einer einheitlichen Buchungsbestätigung bestätigt werden. Das war in der zu entscheidenden Sache jedoch nachweislich nicht der Fall. Nach Ansicht des Gerichts hat es sich vielmehr um zwei völlig separate Leistungen gehandelt, zwischen denen rechtlich kein innerer Zusammenhang bestand. „Denn der Begriff der Reise nach dem allgemeinen Sprachgebrauch ist mit dem Begriff der Reise nach den Versicherungs-Bedingungen nicht identisch. Der Begriff der ‚Reise‘ wird vielmehr für das Versicherungsrecht gesondert definiert und ist daher für die vorliegende Beurteilung maßgeblich“, heißt es dazu abschließend in der Urteilsbegründung.

Published on 2012-11-07 09:48:17 GMT

Versicherungsjournal vom 29.10.2012 Parkplatz – Vorsicht beim Rückwärtsfahren 29.10.2012 – Kollidieren auf einem Parkplatz zwei sich rückwärts bewegende Fahrzeuge, so kommt in der Regel eine Schadenteilung in Betracht. Das gilt auch dann, wenn eines der Fahrzeuge unmittelbar vor der Kollision zum Stillstand gekommen ist, so das Oberlandesgericht Hamm in einem am Freitag veröffentlichten Urteil vom 11. September 2012 (Az.: I-9 U 32/12). Der Kläger war dabei, mit seinem Pkw rückwärts aus einer Parkbox zu fahren. Die Beklagte fuhr zur gleichen Zeit ebenfalls rückwärts an der Reihe der parkenden Fahrzeuge vorbei. Dabei kollidierte sie mit dem Auto des Klägers. Alleinige Verantwortung? Mit dem Argument, dass ausschließlich die Beklagte für den Unfall verantwortlich sei, forderte der Kläger den Ersatz des ihm entstandenen Schadens in Höhe von rund 11.000 Euro. Seine Forderung untermauerte er mit der Behauptung, dass nicht er in das Fahrzeug der Beklagten, sondern diese seitlich in sein Fahrzeug gefahren sei. Denn als er den Pkw der Beklagten wahrgenommen habe, habe er sofort angehalten. Das stellten die Richter des Hammer Oberlandesgerichts zwar nicht in Abrede. Sie gaben der Klage trotz allem nur teilweise statt. Halbe-Halbe Grundsätzlich, so das Gericht, treffen einen Fahrer, der sich mit seinem Fahrzeug rückwärts auf der Fahrbahn eines Parkplatzes bewegt, erhöhte Sorgfaltspflichten. Er muss sowohl auf Fahrzeuge achten, die sich auf der Fahrbahn befinden, als auch auf solche, die aus einer Parkbucht kommen. Das Gleiche gilt nach Ansicht der Richter aber auch für Fahrzeuge, die eine Parkbucht verlassen wollen. Insbesondere dann, wenn sie wie der Kläger rückwärtsfahren, geht von diesen eine erhöhte Gefahr für andere Verkehrsteilnehmer aus. Sie haben daher entsprechende Vorsicht walten zu lassen. Dass der Kläger sein Fahrzeug unmittelbar vor der Kollision zum Stillstand gebracht hat, kann ihn nach Ansicht des Gerichts nicht entlasten. Denn auch in einem solchen Fall ist ein Zusammenstoß auf die mit dem Rückwärtsfahren typischerweise verbundenen Gefahren zurückzuführen. Angesichts des beiderseitigen Fehlverhaltens haben der Kläger und die Beklagte den Unfall nach Ansicht der Richter zu gleichen Teilen verursacht. Daher müssen sich die Kfz-Haftpflichtversicherer der Unfallbeteiligten je zur Hälfte an dem Schaden des Unfallgegners beteiligen. Wolfgang A. Leidigkeit

Published on 2012-10-29 18:31:37 GMT

Versicherungsjournal vom 17.10.2012 Unfall im Kreisverkehr 17.10.2012 – Die weit verbreitete Meinung, dass Autofahrer innerhalb eines Verkehrskreisels Vorfahrt haben, ist falsch. Es kommt vielmehr auf die konkrete Beschilderung an, so das Amtsgericht München in einem am Montag veröffentlichten Urteil vom 11. Juli 2012 (Az.: 343 C 8194/12). Die Klägerin wollte mit ihrem Pkw von der mittleren auf die rechte Spur eines Münchener Kreisverkehrs wechseln, als sie mit dem in den Kreisel einfahrenden Fahrzeug des Beklagten kollidierte. Generelle Vorfahrt? Verkehrszeichen 215 (Zum Vergrößern Bild klicken) Mit dem Argument, dass derjenige, der sich in einem Verkehrskreisel befinde, grundsätzlich Vorfahrt gegenüber Einfahrenden habe, verlangte die Klägerin von ihrem Unfallgegner den Ersatz des ihr durch die Kollision entstandenen Schadens. Dieser bestritt jedoch, den Unfall verschuldet zu haben. Denn durch ihren Fahrspurwechsel sei nicht er, sondern die Klägerin für den Vorfall verantwortlich. Diese habe die Spur nämlich erst gewechselt, als er schon mehr oder weniger in den Kreisel eingefahren sei. Der Fall landete schließlich vor dem Münchener Amtsgericht. Dort errang die Klägerin einen Teilerfolg. Nach Meinung des Gerichts ist die weit verbreitete Annahme, dass Autofahrer, die sich innerhalb eines Verkehrskreisels befinden, grundsätzlich Vorfahrt haben, falsch. Verkehrsteilnehmer innerhalb eines Kreisverkehrs haben vielmehr nur dann Vorfahrt gegenüber Einfahrenden, wenn an den Einfahrten zu dem Kreisel sowohl das Zeichen 215 (Kreisverkehr), als auch das Zeichen 205 (Vorfahrt gewähren) aufgestellt sind. Fehlen diese Schilder, gilt die Regel „rechts vor links“. Erhöhte Sorgfaltspflicht Nach dem Ergebnis der Beweisaufnahme war der Verkehrskreisel in der zu entscheidenden Sache an den Einfahrten nur mit dem Zeichen „Vorfahrt gewähren“ gesichert. „Das aber verpflichtet den Einfahrenden lediglich zu einer erhöhten Sorgfaltspflicht“, so das Gericht. Zu dem Zeitpunkt, als der Beklagte in den Kreisel einfuhr, befand sich die Klägerin mit ihrem Fahrzeug nachweislich in der mittleren von drei Spuren. Sie hätte sich nach Meinung des Gerichts bei ihrem Fahrspurwechsel daher so verhalten müssen, dass eine Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer ausgeschlossen war. Dem Beklagten hielt das Gericht vor, seine erhöhte Sorgfaltspflicht beim Einfahren in den Verkehrskreisel verletzt zu haben, wozu er angesichts der Beschilderung verpflichtet gewesen wäre. Das wiegt nach Ansicht des Gerichts schwerer als der Verstoß der Klägerin. Es verurteilte den Beklagten daher dazu, sich zu zwei Dritteln an dem Schaden der Klägerin zu beteiligen. Das Urteil ist inzwischen rechtskräftig. Wolfgang A. Leidigkeit