BKF - Berufskraftfahrer Weiterbildung

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Weiterbildung für Berufskraftfahrer.Berufskraftfahrer-Qualifikations-Gesetz -BkrFQG-im Güter-und Personenverkehr. Ladungssicherung nach VDI 2700


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Schon gewußt ? Lenk-und Ruhezeiten gelten auch, für Fahrer von Fz. zur Güterbeförderung deren zulässiges Gesamtgewicht einschließlich Anhänger oder Auflieger mehr als 2,8 t und nicht mehr als 3,5t beträgt ! < § 1 FPersV >

Published on 2014-06-28 10:43:44 GMT

Neue EU-Kontrollgeräte-Verordnung veröffentlicht Für Neufahrzeuge wird der Intelligente Fahrtenschreiber 36 Monate nach Erlass der oben genannten Einzelvorschriften zur Pflicht. Sollte also beispielsweise im Februar 2015 das Regelwerk für die neuen Kontrollgeräte in Kraft getreten sein (im Endeffekt das, was heute als Anhang IB bekannt ist), müssten Neufahrzeuge ab Februar/März 2018 entsprechend ausgerüstet werden. Weitere 15 Jahre später, in diesem Beispiel also im Jahr 2033, sollen alle Fahrzeuge mit diesen neuen Kontrollgeräten ausgerüstet sein, was wohl auch eine Nachrüstpflicht nach sich zieht. Insofern besteht für die betroffenen Unternehmen (also diejenigen, die weder Hard- noch Software für digitale Kontrollgeräte herstellen) kein akuter Handlungsdruck, zumal es doch sehr überraschend wäre, wenn sich die an der Ausarbeitung der Einzelvorschriften Beteiligten zügig über die sehr komplexen Fragestellungen einigen könnten. Was sind die wesentlichen Änderungen? Die neuen Kontrollgeräte warnen den Fahrer durch ein optisches und wahlweise auch ein akustisches Signal, wenn Ereignisse oder Störungen registriert werden oder sich die ununterbrochene Lenkzeit Richtung 4,5 Stunden bewegt (Artikel 6). Hierzu bleibt noch zu klären, ob das "Wegdrücken" dieser Meldung in jedem Fall dazu führt, dass der Fahrer im Fall eines in der Folge begangenen Verstoßes vorsätzlich gehandelt hat. Zu Beginn und am Ende der täglichen Arbeitszeit sowie nach drei Stunden kumulierter Lenkzeit wird vom Kontrollgerät, das künftig über eine GPS-Anbindung (oder ein äquivalentes GNSS-System) verfügen wird, der Standort des Fahrzeugs (auf der Fahrerkarte?) gespeichert (Artikel 8). Fraglich ist hierbei insbesondere, wie sich der Beginn und das Ende der Arbeitszeit definiert und wie dabei damit umgegangen werden soll, dass der Ort, an dem die Arbeit aufgenommen wurde und der Ort, an dem erstmalig die Fahrerkarte gesteckt wurde, in nicht wenigen Fällen nicht identisch sind. Hinzu kommt, dass vor allem im regionalen Verteilerverkehr oder im Werkverkehr teilweise über den Tag verteilt weniger als drei Stunden Lenkzeit anfallen und bei diesen Fahrzeugeinsätzen durch die Ortsdatenspeicherung also ein wahnsinnig großer Informationsgewinn entstehen wird. Besonders große Freude werden die Kontrollgerätehersteller und die Kontrollbehörden an der im Artikel 9 beschriebenen Fernabfrage von Daten (aus dem fahrenden Fahrzeug heraus) haben. Konkrete Lenk- und Ruhezeiten werden dabei nicht abgefragt - im Fokus stehen Datensätze, die Rückschlüsse auf eine ggf. stattgefundene Manipulation des Kontrollgerätes zulassen. Wie sich das Thema entwickelt und ob die Wünsche des Gesetzgebers nachher technisch überhaupt umsetzbar sind, wird sich noch zeigen. Für die betroffenen Fahrer und Unternehmer handelt es sich aber sicherlich um eines der heißesten Eisen der neuen Verordnung. Zumindest jene Unternehmen und Fahrer, die sich (weitestgehend, also im Rahmen des menschlich möglichen) an die Vorschriften halten, können dieser neuen Funktion gelassen entgegensehen. Zu den Artikeln 10 und 11 ist zum jetzigen Zeitpunkt wenig zu sagen, dem interessierten Leser werden hier aber vor allem unter dem Gesichtspunkt der oben genannten Unklarheiten und interpretationsbedürftiger Allgemeinplätze einige Passagen ins Auge stechen. Aussagen hierzu können erst getroffen werden, wenn besagte Einzelvorschriften vorliegen. Im "Mittelteil" (ungefähr Artikel 12 bis 31) wurde der Versuch unternommen, einige Probleme im Kontext Manipulation, technische Spezifikationen des Kontrollgerätes, Handhabung bzw. Beantragung von Kontrollgerätekarten usw. zu begegnen. Stellt man zu den dortigen Ausführungen ein Worst-Case-Szenario an, hätte man vollstes Verständnis dafür, wenn sich die bekannten Kontrollgerätehersteller aus dem Markt verabschieden und das Inverkehrbringen von Kontrollgeräten künftig anderen Unternehmen überlassen. Auch neu ist eine (längst überfällige) klare Schulungs- bzw. Unterweisungspflicht des Unternehmers gegenüber seinem Fahrpersonal (Artikel 33). Die Aufbewahrungsfristen für Kontrollgerätedaten bleiben unverändert. Besonders interessant sind die Inhalte des Artikel 34 (gelten ab dem 2. März 2015), der im Kern das umfasst, was bisher im Artikel 15 der VO (EWG) Nr. 3821/85 geregelt war. Neu ist, dass unter dem Symbol "Bett" alle Ruhezeiten, also nicht mehr nur tägliche Ruhezeiten, festzuhalten sind. In Deutschland wird das ja bereits heute so (von schätzungsweise 99 Prozent der Kontrollbeamten) akzeptiert - insofern ist dies eine Erleichterung, die primär bei grenzüberschreitenden Fahrten greift. Eine weitere deutliche Erleichterung könnte aus folgendem Passus ergehen: "Die Mitgliedsstaaten dürfen von den Fahrern nicht die Vorlage von Formularen verlangen, mit denen die Tätigkeit der Fahrer, während sie sich nicht im Fahrzeug aufhalten, bescheinigt wird." Das könnte den Tod der "Bescheinigung für berücksichtigungsfreie Tage" einläuten. Muss es aber nicht! Vor allem ist unklar, was mit dieser Formulierung letzten Endes bezweckt werden soll. Dies hat vor allem damit zu tun, dass "Tätigkeit" kein definierter Begriff im Fahrpersonalrecht ist. Im Artikel 6 werden Fahrertätigkeiten angesprochen. Das sind demnach Lenkzeiten sowie Bereitschafts-, Pausen-, Ruhe- und Arbeitszeiten. Da für viele Fahrer, also insbesondere jene, die regelmäßig fahren und die manuelle Nachträge beherrschen, eigentlich nur noch die Urlaubs- und Krankheitstage ein schwarzes Loch im "Aufzeichnungs- und Nachtragsmanagement" bedeuten, könnte der oben zitierte Passus eine deutliche Erleichterung bringen. Urlaubs- und Krankheitstage sind ja klassischerweise Tätigkeiten, die nicht "im Fahrzeug" verbracht werden. Insofern wäre es nur folgerichtig, dass mit diesem Absatz die unsinnige Bescheinigungsmaschinerie für Urlaubs- und Krankheitstage beendet wird (wenn gleichzeitig die Pflichten des Paragraf 21a des ArbZG berücksichtigt werden und die Urlaubs- und Krankheitstage in der gesonderten Arbeitszeitaufzeichnung auch korrekt wiedergegeben werden). Für Fahrer, die, etwa im Werkverkehr, aufgrund eines eher unregelmäßigen Einsatzes hinter dem Lenkrad sehr viele Lücken in Ihrer Aufzeichnung haben, wird sich auch künftig wohl nicht viel ändern. Hier werden die meisten Lücken auch künftig mit Bescheinigungen geschlossen werden müssen. Insgesamt bleibt abzuwarten, wie die "offiziellen Stellen" den Absatz interpretieren. Ein weiterer positiver Aspekt findet sich im Artikel 39. Demnach gelten "künftig" besondere Anforderungen an die Aus- und Weiterbildung des Kontrollpersonals. Im Artikel 45 werden Änderungen an der VO (EG) Nr. 561/2006 vorgenommen. Die "Handwerkerklausel" für Fahrzeuge mit einem zGG zwischen 3.501 und 7.500 kg zGG gilt künftig innerhalb der gesamten EU, da sie nicht mehr im Artikel 13, sondern künftig im Artikel 3 angesiedelt ist. Außerdem steigt der Umkreis, in dem die Ausnahme in Anspruch genommen werden kann von 50 km auf 100 km Luftlinie um den Unternehmensstandort. Auch die anderen Ausnahmen im dortigen Artikel 13 (Buchstaben d, f und p), die bislang auf 50 km begrenzt sind, gelten künftig im Umkreis von 100 km. Künftig heißt bezüglich der Ausnahmen immer ab dem 2. März 2015! Quelle: Götz Bopp IHK Region Stuttgart

Published on 2015-01-13 15:02:23 GMT

Umschreibung CE-Führerschein aus einem Drittstaat ohne Code 95 Der konkrete Fall: Ein in Deutschland ansässiges Unternehmen möchte einen Kraftfahrer aus Montenegro einsetzen, welcher im Besitz einer montenegrinischen CE-Fahrerlaubnis (inkl. internationaler Führerschein) ist, Ersterwerb vor dem 10.09.2009). Es stellt sich die Frage, inwiefern dies ohne Code 95 möglich ist. Grundsätzlich gilt, dass ausländische Fahrerlaubnisse (außer aus EU- oder EWR-Staaten) bei Verlegung des Hauptwohnsitzes nach Deutschland sechs Monate genutzt werden dürfen (§29 FeV). Bei weiterer Nutzung müssen diese in eine deutsche Fahrerlaubnis umgeschrieben werden. Sofern jedoch die CE-Fahrerlaubnis für gewerbliche Fahrten im Güterkraftverkehr eingesetzt werden soll, ist bereits innerhalb der ersten sechs Monate ein Nachweis der Grundqualifikation nach dem BKrFQG notwendig. Hier prüft die Straßenverkehrsbehörde anhand der Anlage 11 zur Fahrerlaubnis-Verordnung (FeV), ob eine gleichwertige Fahrerlaubnisklasse vorliegt. Bei Fahrerlaubnissen aus Drittstaaten, die in der Anlage 11 zur FeV aufgeführt sind, wird der Besitzstand der Grundqualifikation anerkannt. Volker Uflacker IHK Bielefeld © DEGENER

Published on 2014-12-09 14:14:08 GMT

BKF-Qualifikation: Was leistet das Gewerbe? © DEGENERSeit gut sechs Jahren informieren Behörden, Verbände, Industrie- und Handelskammern, Fahrschulen und andere Aus- und Weiterbildungsinstitutionen bundesweit und intensiv über das Thema Berufskraftfahrerqualifikation. Dies gilt sowohl für die Grundqualifikation als auch für die Weiterbildung und die komplizierten Übergangsregelungen der „Besitzständler“. Insofern läge es nahe anzunehmen, dass der 10. September dieses Jahres ein Tag wie jeder andere gewesen sei und der Ablauf der ersten Übergangsfrist für Altinhaber von Lkw-Führerscheinen niemanden besonders beunruhigen müsste. Schließlich war das ja bei den Busfahrern im vergangenen Jahr ebenso. Nun machten allerdings bereits 2013 erste Mutmaßungen die Runde, wonach ein nicht unerheblicher Teil der LKW-Fahrer noch nicht bei den Führerscheinstellen vorstellig gewesen sei, um sich die Schlüsselzahl „95“ eintragen zu lassen. Vorsichtshalber wurde in den ersten Monaten dieses Jahres auch intensiver kommuniziert, aus verschiedenen Presseanfragen und Berichten war auch erkennbar, dass ebenfalls regionale Tageszeitungen, im Rahmen der Fahrermangeldiskussion, diese Problematik entdeckt hatten. Und an dieser Stelle setzt das überraschende Echo ein: „plötzlich und unerwartet“ erreichten Anbieter von Weiterbildungen kurzfristige Anfragen von hoher Betroffenheit: „Ob und wie denn noch etwas zu machen sei...“? Gerd Bretschneider Geschäftsführer der Fuhrgewerbe-Innung Berlin-Brandenburg e.V. Dieser Text ist nur mit Quellenangaben zur Veröffentlichung frei. Bilder sind nur zur Veröffentlichung freigegeben, sofern diese vom DEGENER Verlag stammen. Die Rechte für entsprechend gekennzeichnetes Fremdmaterial liegen beim jeweiligen Urheber.

Published on 2014-10-16 14:54:12 GMT

Erste "Opfer" !!! Heute kam der erste Berufskraftfahrer zu mir, dem seine Fahrerlaubnis Klasse CE nicht verlängert wurde, da er min. 3 Eintragungen in Flensburg hat. Aktuell hat er 6 Punkte. Aber was noch gravierender ist: Er bekam die Auflage eine MPU zu machen. Gut jeder 3 fällt dabei durch, so auch er !!! Und nun ? Er muß ein 6 monatigen Vorbereitungskurs (laut seinen Aussagen) machen, um dann wieder erneut zur MPU zu gehen. Bedeutet: Er ist ab sofort arbeitslos !!!

Published on 2014-09-30 13:18:21 GMT

Informatives Gespräch mit einem Mitarbeiter einer Führerscheinstelle gehabt. Bei Berufskraftfahrern (Lkw/Bus) wird ab sofort genauer hingeschaut wenn mehr als 3 Eintragungen in Flensburg vorhanden sind. Bedeutet im Klartext: Man wird bei der Verlängerung ersteinmal bei einigen Fahrern ein MPU Gutachten einholen, ansonsten wird der Führerschein nicht verlängert !!! Da bin ich aber mal sehr gespannt, aber so neu war mir das nicht, hatte so einen Fall schon einmal, allerdings scheint jetzt neu zu sein, dass der Spielraum bei den Entscheidungen immer enger wird....

Published on 2014-08-18 19:19:50 GMT

Heute hat mich ein Fahrer einer großen Autovermietung angerufen und meinte, dass er nicht eine Weiterbildung braucht, auch sei das die Auffassung seines Verbandes. Dazu kann ich nur auf den Link unten von der BAG verweisen. Denn eins ist mal sicher: Der Fahrer ist am Ende der Dumme...und bis das die Gerichte im Ernstfall entschieden haben, vergeht so viel Zeit die dem Einzelnen bestimmt Probleme macht. ALSO kann meine Empfehlung nur sein : Mach die 35 Std.und warte dann in Ruhe was die Justiz entscheidet. http://www.bag.bund.de/DE/Service/FAQs/FAQUnterthemen/Berufskraftfahrerqualifikation_faq_node.html#faq45808

Published on 2014-08-05 19:52:35 GMT

Immer wieder Anrufe bekommen, wie das eigentlich ist mit den Modulen und der Weiterbildung. Ein Kraftfahrer meinte, dass weiss doch keiner, also ich habe das nicht gewußt und mein Chef auch nicht..... Nun dazu kann ich nur sagen, dass ist nun wirklich durch alle Medien gegangen und läuft ja auch schon seit Jahren ! (heisse Phase seit 2008/2009) Ich war auf einer Info-Veranstaltung der IHK Düsseldorf und dort waren auch u.a. Vertreter der Bezirksregierung Köln und der BAG anwesend. Diese ließen gar keine Zweifel mehr daran, dass ab dem 10.September ernst gemacht wird. Und dann interessiert es garantiert niemanden mehr, ob man das nun gewußt hat oder nicht.

Published on 2014-07-29 17:35:01 GMT

Endspurt: Wem noch Std. für die Weiterbildung fehlen, am Samstag, 02.08.14 sind noch Plätze frei !

Published on 2014-07-28 15:49:33 GMT

ACHTUNG !!! Bedenken Sie bitte, dass die Führerscheinstellen z.Zt. 6 Wochen benötigen, um Ihre Weiterbildung in den Kartenführerschein einzutragen !!!

Published on 2014-07-18 00:29:09 GMT

Schon gewußt ? Ein Kraftfahrer kann überhaupt nicht 10 Std. Lenkzeit erreichen, denn er ist täglich verpflichtet, bevor er mit seinem Fahrzeug los fährt, die Verkehrs- und Betriebssicherheit zu überprüfen ! Die ABFAHRTSKONTROLLE ! Dokumentiert wird diese durch einen Nachweis von Ca. 10 bis 15min Arbeitszeit vor der ersten Lenkzeit. Denn zur Arbeitszeit zählen Lenk- und Arbeitszeiten, Be- und Entladetätigkeiten, Servicearbeiten usw ..

Published on 2014-06-27 19:59:10 GMT

ab dem 10.09.2009 alle Kraftfahrer im gewerblichen Güterkraft- oder Personenverkehr mit Kfz. über 3,5t zG (Führerscheinklassen D1, D1E,D oder DE -Bus- und C1, C1E, C oder CE -Lkw-). --Kontrolliert wird dieses erstmals ab dem 11.09.2014 -- Betroffen sind auch Fahrten im Güterkraft-und Personenverkehr, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. Also sind auch Fahrer/Fahrerinnen von kommunalen Eigenbetrieben betroffen ! Achtung: alte Klasse 3 ! Bedeutet, auch eine Kombination von PKW + Anhänger über 3.5t zG !!!

Published on 2014-06-27 17:18:10 GMT

Wichtige Entscheidung des Bundesgerichtshofes. Es geht um die Frage, ob verschiedene Verstöße gegen die Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten als Einzeltaten oder als eine Gesamttat anzusehen sind, wenn im Rahmen einer Verkehrskontrolle mehrere Tage ausgewertet werden. Grundlage der Entscheidung und Vorlage beim BGH in einer Ordnungswidrigkeiten-Sache war, dass diverse Oberlandesgerichte in dieser Sache unterschiedlich entschieden hatten, bzw. nicht derselben Rechtsauffassung waren. © DEGENER VerlagDies bedeutet in der Praxis: Einzeln begangene Verstöße gegen die Vorschriften über Lenk- und Ruhezeiten, die bei einer Überprüfung in einer Verkehrskontrolle festgestellt werden, sind als Einzeltaten anzusehen und können auch jede für sich geahndet werden. BGH (Beschl. v. 12.9.13; Az. 4 StR 503/12) Quelle: DEGENER Verlag

Published on 2014-06-21 17:02:07 GMT

Wer muss sich weiterbilden? Ab dem 10.09.2009 alle Kraftfahrer im gewerblichen Güterkraft- oder Personenverkehr mit Kfz. über 3,5t zG (Führerscheinklassen D1, D1E,D oder DE -Bus- und C1, C1E, C oder CE -Lkw-). Betroffen sind auch Fahrten im Güterkraft-und Personenverkehr, die nicht auf Gewinnerzielung ausgerichtet sind. Also sind auch Fahrer/Fahrerinnen von kommunalen Eigenbetrieben betroffen ! Achtung: alte Klasse 3 ! Wie lange dauert die Weiterbildung? Die Weiterbildung umfasst 35 Stunden zu je 60 Minuten, die in einzelne Blöcke von je mindestens 7 Stunden unterteilt werden darf. Sie muss in einer anerkannten Ausbildungsstätte absolviert werden. Eine Teilnahmebescheinigung wird ohne Prüfung ausgehändigt. Wie lange gilt die Weiterbildung? Die Weiterbildung muss alle 5 Jahre wiederholt werden. Wie weise ich die Weiterbildung nach? Mit den Teilnahmebescheinigungen über die 35 Std. zur zuständigen Führerscheinstelle, dort wird dann ein neuer Kartenführerschein beantragt und auf der Rückseite in Spalte 12 die Schlüsselzahl 95 mit dem Ablaufdatum der letzten Weiterbildung eingetragen. Somit müssen alle die noch einen 'alten' Führerschein besitzen, diesen in einen Kartenführerschein umtauschen. Was passiert, wenn ich nicht rechtzeitig umtausche? Es dürfen keine Fahrten im gewerblichen Güter- oder Personenverkehr mehr durchgeführt werden. Ausserdem drohen dem Fahrer wie auch dem Auftraggeber zum Teil empfindlichen Geldbußen. (§ 9 Abs.3 BKrFQG 5.000 € Fahrer und 20.000 € wer die Fahrt anordnet oder zulässt). Gibt es Ausnahmen? Ausnahmen bzw. Anpassungen an das Ablaufdatum des Führerscheins gibt es und müssen individuell betrachtet werden. Die Weiterbildungen starten bei ausreichender Teilnehmerzahl immer samstags um 08:30 Uhr. Vergabe der Plätze nach Eingang Teilnehmerliste. Um den betrieblichen Ablauf nicht zu stören oder evtl. Gefahr zu laufen, Urlaubstage zu opfern, empfehle ich frühzeitig mit der Weiterbildung anzufangen. So hat man nur 1xpro Jahr einen Samstag zu absolvieren. Die gesamten 35 Stunden müssen ab dem 10.09.2013 - Personenverkehr- und ab dem 10.09.2014 -Güterverkehr- nachgewiesen werden ! Gerade zu Beginn dieser Fristen ist mit verstärkten Kontrollen zu rechnen.

Published on 2014-06-21 17:00:20 GMT

Ladungssicherung gem. VDI 2700