Daedalus Company

at Mörfelder Landstr. 64, Frankfurt, 60598 Germany

Die Daedalus Company ist ein freies Theaterensemble in Frankfurt am Main. www.daedaluscompany.de


Daedalus Company
Mörfelder Landstr. 64
Frankfurt 60598
Germany
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Description

Die Daedalus Company will mit ihren Stücken alle Altersgruppen erreichen und ihren Dialog miteinander fördern, vor allem auch Jugendliche sind ihr wichtig. So hat sich die Daedalus Company zum Ziel gesetzt, junge Erwachsene davon zu überzeugen, dass Bühneninszenierungen heute auch spannend und hochaktuell sind. Die Arbeit als Ensemble erlaubt Daedalus Company eine längerfristige Auseinandersetzung mit verschiedenen Themen gesellschaftlicher und politischer Relevanz. Themen, die Frankfurt und die Welt gerade beschäftigen. Dabei ist die Zusammenstellung der Stücke nicht Epochen- oder Genregebunden, die Bandbreite der Stückeauswahl führt von den Großen der Klassik bis zu den Jungautoren der Neuzeit. Ziel ist es, den Frankfurter Bürgern eine Dialogaufnahme mit dem Bühnengeschehen zu ermöglichen. Wir bieten an, vor und nach der Aufführung mit allen Schauspielenden und der Regisseurin für ein Gespräch zur Verfügung zu stehen.

General Info

Die "Daedalus Company", mit Sitz in Frankfurt am Main, ist nach dem Vater des Kunsthandwerks, Daedalus, benannt. Die erfolgreichen Produktionen „Messer in Hennen" (Harrower), „Geschlossene Gesellschaft" (Sartre), eine Neubearbeitung von „Macbeth" (Shakespeare), „bash - stücke der letzten tage" (LaBute), „Wer hat Angst vor Virginia Woolf...?" (Albee) und „Protest" (Havel) haben dem Ensemble eine breite Aufmerksamkeit in Frankfurt ermöglicht und ihren Platz innerhalb der freien Szene begründet. Die Daedalus Company setzt sich mit aktuellen Themen auseinander und wählt hierfür ihre Stücke nicht epochenbezogen, sondern nach inhaltlicher Relevanz.

Company Rating

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Die PodiumsteilnehmerInnen stehen fest! Am Freitag begrüßen wir Aitak Barani (Zusammen e.V. - ein Verein für gegenseitige Hilfe und Solidarität im Stadtteil), Jonas Berhe (Vorstand ISD Bund e.V.) und Fati Djomeda (Kekeli e.V.): „GRENZ“- ERFAHRUNGEN MIGRATION Podiumsdiskussion zum Theaterstück „Lampedusa“ Fr, 16.05.2014 | Podiumsdiskussion 21:30, Theaterstück 20 Uhr | Frankfurt/M. (Gallus Theater) Podiumsdiskussion zum Theaterstück „Lampedusa“ von Henning Mankell, Gallus Theater, Frankfurt/M. Eine Kooperation zwischen Daedalus Company, Gallus Theater, Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN Hessen) und der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ)

Published on 2014-05-14 09:48:33 GMT

„GRENZ“- ERFAHRUNGEN MIGRATION, eine Podiumsdiskussion zum Theaterstück „Lampedusa“ von Henning Mankell am 16. Mai 2014 im Gallus Theater Frankfurt Wenn wir heute „Lampedusa“ hören, gehen vielen dieselben Bilder durch den Kopf: ertrinkende Flüchtende oder kenternde Boote vor der italienischen Küste und somit der Festung Europa! Vergangene Woche fand die Premiere von Henning Mankells „Lampedusa“ im Frankfurter Gallus Theater statt. „Lampedusa“ ist die achte Inszenierung der 2010 gegründeten Frankfurter Daedalus Company. Das Stück überrascht mit weit mehr Themen, als man sich unmittelbar vorstellen mag. Es geht um Mehrfachdiskriminierungen von Menschen, um Aufbau und Wirkweisen von Stereotypen/Vorurteilen, um Ängste und Klischees. Fokus der Podiumsdiskussion, die im Anschluss an das Stück am Freitag, 16. Mai 2014 um 21.30 im Gallus Theater Frankfurt stattfindet, sind die Erfahrungen und Perspektiven von Ausgrenzung in Hinblick auf Migration. Eingeladen sind Aktive aus verschiedenen Organisationen und Sie, das Publikum. Eingeleitet wird das Stück um 19.15 Uhr durch die Regisseurin Regina Busch. Kommen Sie vorbei zu diesem spannungsgeladenen Theaterabend und einem anregenden Austausch! Die Vorstellung geht um 20.00 Uhr los und hat eine Dauer von 1 Stunde und 20 Minuten. Weitere Aufführungen am 14., 15. & 17. Mai 2014 um 20.00 Uhr Weitere Details zur Podiumsdiskussion folgen in Kürze. Diese Veranstaltung ist eine Kooperation zwischen Daedalus Company, Gallus Theater, Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen (EPN Hessen) und der Hessischen Landeszentrale für Politische Bildung (HLZ) (angefragt) u.a.

Published on 2014-05-01 09:28:16 GMT

Was „Lampedusa“ uns heute zeigt „Lampedusa“ von Henning Mankell ist ein Stück über das Wechselspiel von Angst, Vorurteilen und Intoleranz – Erscheinungen, die sich in unserer Gesellschaft gegenseitig bedingen und schüren. Ein wichtiges Stück über den modernen Kampf der Kulturen. Titania, eine muslimische Einwandererin aus Sambia, erzählt in einer schwedischen Talkshow von ihrem Leben. Die aufstrebende Moderatorin Anna meint genau zu wissen, wie sie die Situation am besten in Szene setzen kann: durch die Schilderung der Unterdrückung muslimischer Frauen möchte Anna Quote machen. Eigenwillig spannt sie ihren Bogen von Ausgrenzung und Flüchtlingsleid über die Unterdrückung von Frauen im Islam bis hin zum Terrorismus. Doch das Gespräch verläuft ganz anders. Anna und Titania treffen mit prall gefüllten Schubladen voller Vorurteilen aufeinander, die, wie es sich herausstellt, nie so richtig zutreffen, denn Titania ist eine hochgebildete, nicht-schwarze junge Frau ohne Kopftuch, die ihr Leben einfach nur in Würde leben möchte. „Ich frage mich manchmal: Wo ist das Zentrum Europas? Manche sagen, es liegt in Paris wegen der Künste, andere nennen London wegen der Wirtschaft. Ich aber glaube, das symbolische Zentrum Europas ist dieser Tage Lampedusa. Weil sich auf dieser kleinen Insel entscheidet, welche Art von Europa wir haben wollen. Was dort passiert, ist noch nicht das Ende. Und es ist auch nicht nur ein Problem Italiens. Es betrifft uns alle, aber Europa geht mit dieser Herausforderung der Migration nicht sehr gut um. In Lampedusa sind die Türen nicht nur geschlossen, es ist rund um sie auch noch ein hoher Zaun gespannt. Warum bauen wir nicht eine symbolische Brücke von Nordafrika nach Gibraltar? Damit könnten wir die Probleme von Lampedusa lösen. Vielleicht verstehen wir eines Tages, dass Brücken wichtiger sind als Zäune.“ (Henning Mankell, 2011) „Lampedusa“ von Henning Mankell Eine Theaterproduktion der Daedalus Company Premiere: 24. April 2014 um 20 Uhr im Gallus Theater Frankfurt Weitere Vorstellungen: 25., 26. und 27. April 2014 14., 15., 16. und 17. Mai 2014

Published on 2014-04-18 09:01:22 GMT

LAST CHANCE !! "Audienz/Vernissage" verpasst? Kein Problem! Die letzte Vorstellung ist am Donnerstag (20.06.) um 20 Uhr im Gallus Theater!

Published on 2013-06-17 09:36:51 GMT

Václav Havel - "Audienz" & "Vernissage". Zur Premiere schrieb Astrid Biesemeier in der FNP: »Regisseurin Regin Busch zeigt in gut getimten, wiederkehrenden (hohlen) Floskeln nicht nur die Absurdität, sie spürt auch die feine Bissigkeit Havels auf, wenn sie die Sitzgelegenheiten um- und auseinanderkippen lässt, nachdem gesagt wurde "Wir denken, dass der Mensch so lebt, wie er wohnt."« (6.5.13)

Published on 2013-05-08 08:28:49 GMT

Frankfurter Neue Presse: Zwischen Zensur und Selbstzensur Die "Daedalus Company" zeigt im Frankfurter Gallus-Theater Václav Havels einaktiges Stück "Protest" unter der Regie von Regina Busch. Was sind das für Zeiten, wo ein Gespräch über Magnolien fast ein Verbrechen ist, weil es ein Schweigen über so viele Untaten einschließt?, möchte man zu Beginn von Václav Havels Einakter "Protest" fragen – in Anlehnung an Brechts Verse. Denn als Vanek (Christoph Stein) Stanek (Michael Günther) in seinem Haus besucht, widmet sich Günthers Stanek mit einer seltsamen Hingabe dem Thema Magnolien... Vanek saß für seine Überzeugungen im Gefängnis, während Stanek sich zu arrangieren weiß. Die Distanz zwischen den beiden wird in der Inszenierung von Regina Busch spürbar und auch durch den jovial mit seinem Stuhl auf Vanek zurollenden Stanek nicht verkleinert. Wie sich im Laufe der Inszenierung zeigt, steht nämlich nicht nur die Vergangenheit zwischen den beiden. Auch die Gegenwart....Vanek hingegen in seinem derberen Wollpulli und mit der grauen Mütze wirkt, als müsse er sehen, wie er über die Runden kommt. Außerdem ist da noch die Protestnote anlässlich der Festnahme eines Liedermachers, auf der Vanek auch gerne Staneks Unterschrift sähe....Stück und Inszenierung sind angenehm frei von Moralinsäure – auch und gerade weil Vanek Havels Alter Ego ist.