KELLERHALLE

at Essenweinstraße, Karlsruhe, 76131 Germany

Private Lokation für die Freunde der Kellerhalle


KELLERHALLE
Essenweinstraße
Karlsruhe 76131
Germany
Contact Phone
P: 0176-31359572
Website
-

Description

"...wo dein schatz ist, da ist auch dein herz..." die kellerhalle ist eine kleine....ja, was eigentlich...? gut versteckt in den hinterhöfen der karlsruher oststadt. beherbergt im kellergeschoß eines alten werkstattgebäudes. roter sandstein, große industrielle metallsprossenfenster, "burggraben" davor. die atmosphäre ist die einer krypta, eines lofts und eines ateliers in einem. eine gelungene synthese aus mittelalter und industriedesign der jahrhundertwende im kleinen. hier veranstalten die "freunde der kellerhalle" (siehe link unten) private konzerte von freunden für freunde als geschlossene gesellschaft. mit eigenen oder externen künstlern. bei bedarf können unsere gäste kostenfrei übernachten und es gibt was zu essen. https://www.facebook.com/groups/461362443974232/ unsere technik: 1 Yamaha stutzflügel (baby grand piano) 1 soundcraft mischpult (6 eingänge) (mixer) LAN-anschluss 2 pa-aktivboxen à 400 W 2 gesangsmikrofone (voice) 1 instrumentenmikrofon 1 westerngitarre mit tonabnehmer (pick up) 3 mikrofonständer 2 spots bühne 4m x ca. 4 m

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Qeaux Qeaux Joans ich habe immer geglaubt, Yael Naim könne keiner das wasser reichen, als ich ihre interprätation von britney spears´ "toxic" gehört und gesehen habe. ja, auch das hätte ich nicht geglaubt: dass Britney tolle sachen schreibt und dass Yael sich dazu "herablassen" würde. was ich dann aber am letzten freitag in der kellerhalle erleben durfte, strafte mich genauso lügen, wie jene, die behaupten, in der provinz bekäme man keine wirkliche kunst zu sehen. Qeaux Qeaux Joanes kam ganz unscheinbar daher. auf dem bahnhof - nach einer glamourösen diva ausschau haltend - hab ich sie erst gar nicht gefunden. auch, als sie dann die kellerhalle inspizierte und mit ihrem herzen in besitz nahm, war noch nicht viel zu spüren. und, ehrlich gesagt: als ich die ersten minuten des konzerts erlebt, oder vielmehr durchlebt habe, wusste ich nicht, ob ich den lauter- oder den ausschaltknopf suchen sollte. ich denke, einigen erging es genauso. aber dann, ganz allmählich, in dem maß, wie sie ihre anfangsnervosität und unsicherheit verloren hatte, verlor auch ich meine zweifel. was wir zu sehen und zu hören bekamen, lässt sich schwer in wenige worte fassen. eigentlich passt am besten die metapher der lebensspende. ein herantasten an den liebhaber, zarte flüstertöne, flüchtige berührungen, immer wiederkehrende schleifen der allmähligen annäherung. der festere zugriff der entschlossenheit, es doch zu vagen. gewiss, dass der geliebte gleiches spürt und will. atmen und atmen, tiefes atmen, leises wimmern und noch tieferes atmen, keuchen, in schreie kulminierend. immer wieder. gesungener schrei... endlos und doch nicht lang genug.. aber das alleine beschreibt es nicht annähernd. die geburt unter schmerzen und die freude danach, die verzweifelte trauer über dem leichnam des erstgeborenen, eines geliebten menschen. und es gibt sie wirklich, die stummen schreie des Kenzaburô Ôe. schon mal jemand stumm schreien gehört? gänshaut. ja, das könnte die überschrift über dieses konzert sein. und ich kann mich nur immer wiederholen. wenn eine band mehr äußere stimmung ausstrahlt, so ist der begnadete solokünstler der meister des in den bann ziehens. und so ein künstler ist Qeaux Qeaux.