Kreuzbund e.V. Bundesverband

at Münsterstr. 25, Hamm, 59065 Germany

Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe.


Kreuzbund e.V. Bundesverband
Münsterstr. 25
Hamm 59065
Germany
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P: 02381 / 6 72 72 - 0
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http://www.kreuzbund.de

Description

Der Kreuzbund bietet Suchtkranken und Angehörigen Hilfe. In rund 1.450 Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes treffen sich wöchentlich ca. 26.000 Menschen. Jeder Mensch, der suchtgefährdet oder abhängig ist oder den die Sucht seines Partners oder eines Familienmitglieds belastet, ist beim Kreuzbund herzlich willkommen. Die Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmern, sich im Alltag zurecht zu finden, ihre Probleme zu lösen und eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. Darüber hinaus fördert und praktiziert der Kreuzbund eine suchtmittelfreie Freizeitgestaltung.

General Info

Der Kreuzbund Newsletter Immer auf dem Laufenden sein: Mit unserem neuen Newsletter erhalten Sie regelmäßig und kostenlos aktuelle Informationen aus dem Kreuzbund und aus der Suchthilfe. http://extern.kreuzbund.de/newsletter.php Kreuzbundmitglied werden? !!!! Über diesen Link kommt Ihr zum Beitrittsformular! http://www.kreuzbund.de/downloads.html?file=tl_files/kreuzbund1/downloads/service/mitglieder/kreuzbund_formular_beitrittserklaerung.pdf

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Austausch über gute Beispiele und Perspektiven Die rund 40 Teilnehmer/-innen der Bundeskonferenz haben sich vom 18. bis 20. September 2015 im Haus Ohrbeck in Georgsmarienhütte bei Osnabrück u.a. mit dem Thema „Beitragsbefreiungen“ beschäftigt. Bundesweit sind zurzeit 137 Kreuzbund-Mitglieder vom Beitrag befreit, weil sie sich in einer schwierigen finanziellen Situation befinden. Weitere 52 Mitglieder zahlen nur den halben Beitrag. Auffällig ist, dass 88 Prozent der Befreiungen auf nur fünf Diözesanverbände fallen – Grund genug, das Verfahren transparenter und einheitlicher zu machen. Übrigens: In 14 Diözesanverbänden gibt es keine einzige Beitragsbefreiung, darunter auch die ostdeutschen DV Dresden-Meißen und Erfurt mit einer relativ hohen Arbeitslosigkeit. Auch gibt es Alternativen zur Beitragsbefreiung. Zum einen ist die Solidarität der Gruppen gefragt, d.h. die Gruppenmitglieder übernehmen den Beitrag des finanzschwachen Mitglieds. Außerdem besteht die Möglichkeit der Gruppenförderung durch Krankenkassen, d.h. die Krankenkassen übernehmen auf Antrag einen Mitgliedsbeitrag pro Gruppe. Von anderen Refinanzierungsmodellen berichteten die Diözesanverbände Berlin und Mainz: In Berlin übernimmt der Diözesancaritasverband seit drei Jahren die Beiträge der bedürftigen Mitglieder, im DV Mainz springt die Kreuzbund-Stiftung ein. Zudem ging es um den Vorschlag der Finanzkommission, künftig nur noch Beitragshalbierungen zu genehmigen. Der Bundesvorstand wird einen entsprechenden Antrag in die Bundesdelegiertenversammlung 2016 einbringen. Als Orientierung soll die Grundsicherung dienen. Die Mehrheit der Bundeskonferenz befürwortete dieses Vorgehen. Weiterer Tagesordnungspunkt war die neue Internetseite des Bundesverbandes. Hier stellten Paul-Michael Leißner, Leiter des Arbeitsbereichs „Öffentlichkeitsarbeit“ und Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit, die Menüpunkte der neuen Seite vor. Alle DV bekommen eine Vorlage und werden dringend gebeten, die Menüführung und das Layout zu übernehmen. Technische Fragen dazu werden auf der nächsten Multiplikatoren-Arbeitstagung „Öffentlichkeitsarbeit“ am 12. März 2016 in Essen geklärt. Nächstes Thema waren die Datenschutzrichtlinien für den Verband. Franz Kellermann, stellvertretender Bundesvorsitzender und Datenschutzbeauftragter, und Andrea Walter, Datenschutzkoordinatorin der Bundesgeschäftsstelle, stellten einige wichtige Punkte vor. Sie erarbeiten bis zur Bundesdelegiertenversammlung im April 2016 eine Zusammenfassung für alle Diözesanverbände. Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Published on 2015-09-22 15:02:29 GMT

„Immer kommst du zu spät zur Gruppe!“ Bewusst miteinander sprechen, das kann helfen. „Frauen- und Männerarbeit / Gender“ in der Sucht-Selbsthilfe: Die Beauftragten des Arbeitsbereichs kamen in großer Runde vom 29. bis 31. Mai 2015 im Roncalli-Haus in Magdeburg zusammen. In diesem Jahr lernten die teilnehmenden Frauen und Männer verschiedene Kommunikationstheorien kennen und machten sich in praktischen Übungen mit diesen Ansätzen vertraut. „Man kann sich nicht nicht verhalten, also kann man auch nicht nicht kommunizieren (Watzlawick), oder: „Wie geht das: aktiv zuhören? Was gehört dazu?“ (Rogers), oder: „Wie funktioniert ‚Gewaltfreie Kommunikation‘?“ (Rosenberg) – all das wurde durchdacht und mit praktischen Beispielen ausprobiert. Nicht nur ein Übungssatz, sondern vielleicht Gruppenalltag ist die Bemerkung: „Immer müssen wir auf dich warten, immer kommst du zu spät zur Gruppe!“ In der Gewaltfreien Kommunikation achten die Beteiligten darauf, dass solche Gesprächssituationen nicht eskalieren, sondern jede(r) gehört wird, indem man eine konkrete Gesprächsstruktur beachtet: Neutral beobachten! Welche Gefühle nehme ich bei mir wahr? Was ist mein Bedürfnis in diesem Konflikt? Und: Wie formuliere ich meine Bitte (nicht Forderung!), damit mein Gesprächspartner sein Verhalten so verändert, dass es mir mit der Situation besser geht? Das Miteinander im Alltag und in der Gruppe ist manchmal gar nicht so einfach! Gewaltfreie Kommunikation – in vier Schritten – kann helfen, Konflikte, Probleme des Alltags lösbar zu machen – genau das ist ein Anliegen von Sucht-Selbsthilfe!

Published on 2015-06-11 20:10:15 GMT

Volles Haus und viele Ideen Lebhafte Diskussionen und viel Kreativität haben die 24 Teilnehmer/-innen der Multiplikatoren-Arbeitstagung „Öffentlichkeitsarbeit“ vom 29. bis 31. Mai 2015 in Augsburg erlebt. Die Leitung der Tagung hatten Paul-Michael Leißner, stellvertretender Bundesvorsitzender, und Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit. Sie freuten sich darüber, dass dieses Mal fast alle Diözesanverbände vertreten waren. Schwerpunktthema der Veranstaltung waren Rechtsfragen in der Öffentlichkeitsarbeit und bei Publikationen im Internet. Dazu referierte Andreas Jäckel aus Freiburg, der an der Polizei-Hochschule Baden-Württemberg tätig ist. Er verstand es, das trockene Thema anschaulich und verständlich zu vermitteln. Da ging es um Urheber-, Nutzungs- und Verwertungsrechte, verschiedene Lizenzmodelle, Quellenangaben und Freigaben. Grundsätzlich gilt, besser alle Texte und Fotos selbst zu machen, um möglichen Fallstricken aus dem Weg zu gehen. Als nächstes wurden Ideen gesammelt für eine Aktion des Arbeitsbereichs „Öffentlichkeitsarbeit“ auf dem Kreuzbund-Kongress am 11. / 12. Juni 2016 in Hamm. Diese müssen noch weiter konkretisiert bzw. auf ihre Umsetzbarkeit überprüft werden. Mehr verraten wir dazu nicht. Die Internetseite des Kreuzbund-Bundesverbandes wird in diesem Jahr überarbeitet – sowohl inhaltlich als auch gestalterisch. Hier waren sich die Multiplikatoren einig, dass die Seite insgesamt „entrümpelt“ werden muss, vor allem die Startseite ist zu überladen und zu lang, sie sollte übersichtlicher werden und auch auf einem Smartphone darstellbar sein. Die Gruppensuchfunktion „Hilfe in meiner Nähe“, die am häufigsten von Besuchern der Homepage angeklickt wird, sollte stärker hervorgehoben und möglichst direkt auf der Startseite platziert werden. Sinnvoll wäre es auch, von jeder Seite mit einem Klick zur Gruppensuchfunktion zu gelangen. Was die Gestaltung angeht, halten die Multiplikatoren die jetzige Seite für zu blass und schlagen kräftigere Farben und neue Fotos vor. Allerdings sollte die Oberfläche möglichst seriös und „reizarm“ sein, also ohne bunte Motive und laufende Schriften. Die neue Internetseite wird bis spätestens Ende des Jahres im Netz sein und wird als Vorlage allen DV zur Verfügung gestellt. Im Sinne einer einheitlichen Außendarstellung werden auch die weiteren Untergliederungen des Verbandes dringend gebeten, sich an dieser Vorlage zu orientieren. Das wird auch Thema der nächsten Multiplikatoren-Arbeitstagung „Öffentlichkeitsarbeit“ vom 11. bis 13. März 2016 in Essen sein. Beim obligatorischen Erfahrungsaustausch der Beauftragten zeigte sich, wie wichtig es für den Kreuzbund ist, Netzwerke aufzubauen, vor allem mit den Caritasorts- und Diözesanverbänden sowie den Einrichtungen der beruflichen Suchthilfe. In diesem Zusammenhang wird die Klinikarbeit als einer der wichtigsten Bereiche der Öffentlichkeitsarbeit angesehen, denn hier können wir suchtkranke Menschen direkt erreichen und von der Idee der Selbsthilfe überzeugen. Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Published on 2015-06-02 18:49:55 GMT

Zweiter bundesweiter Kreuzbund-Kongress am 11. und 12. Juni 2016 in Hamm Die Mitglieder und Besucher/-innen aller Kreuzbund-Gruppen sind am 11. und 12. Juni 2016 zum zweiten bundesweiten Kreuzbund-Kongress nach Hamm eingeladen. In der Alfred-Fischer-Halle möchten wir mit Ihnen diskutieren und feiern. Der fachliche Teil des Kongresses steht unter dem Titel „Selbsthilfe ist Zukunft. Für mich - für uns - für alle“. Hauptreferent ist Prof. Dr. Klaus Dörner aus Hamburg. Selbsthilfe ist Zukunft Der gebürtige Duisburger studierte Medizin, Soziologie und Geschichte und war von 1980 bis 1996 Leitender Arzt an der Westfälischen Klinik in Gütersloh. Dabei engagierte er sich besonders für die chronisch kranken Langzeitpatienten des Psychiatrischen Krankenhauses und gründete die erste Angehörigengruppe. Mit seinen innovativen Ideen und Konzepten hat er Psychiatriegeschichte geschrieben. Bis heute ist er Autor zahlreicher Veröffentlichungen, z.B. zum Thema „Bürgerschaftliches Engagement“. 2014 erhielt er den ConSozial-Wissenschaftspreis für sein Lebenswerk. Neben Fachbeiträgen und einem Austausch in Kleingruppen stehen interessante Begegnungen sowie Unterhaltung und Spaß im Mittelpunkt. Am Samstagabend sorgen die Kabarettisten Funke & Rüther aus Münster für Leichtsinn mit Tiefgang. Sie verstehen es, auch schwere Kost leicht verdaulich zu machen und ihr Publikum nachhaltig zu begeistern. Besonders festlich wird es am Sonntagmorgen: Der Kölner Erzbischof Rainer Maria Kardinal Woelki, Vorsitzender der Caritas-Kommission der Deutschen Bischofskonferenz, zelebriert in Konzelebration mit den Geistlichen Beiräten der Diözesanverbände das Pontifikalamt. Und wer die Bundesgeschäftsstelle des Kreuzbundes noch nicht kennt, ist im Vorfeld des Kongresses am Freitag, 10. Juni 2016, herzlich zum Nachmittag der offenen Tür eingeladen. Das ausführliche Programm, die Einladung mit Anmeldeformular sowie weitere Einzelheiten (z.B. Übernachtungsmöglichkeiten) finden Sie in der Ausgabe 4/2015 des WEGGEFÄHRTE, die im Oktober erscheint. Gunhild Ahmann, Referentin für Öffentlichkeitsarbeit

Published on 2015-04-26 18:55:30 GMT

Hier finden Sie eine Leseprobe aus der aktuellen Ausgabe unserer Verbandszeitschrift: http://www.kreuzbund.de/de/verbandszeitschrift-weggefaehrte.html?file=files/kreuzbund/public/downloads/Verbandszeitschrift%20Weggefaehrte/Leseprobe.pdf

Published on 2015-03-29 17:13:59 GMT

Wer sucht uns? Was wollen wir anbieten? und: Lassen wir uns finden, von dem, der uns sucht? 2010 und 2011 fanden die ersten „WWW“-Seminare statt. Seit dem sind Jahre vergangen und die Anforderungen sind mit einer Rekordgeschwindigkeit gestiegen. Deshalb legten wir nach: Online-Sucht-Selbsthilfe-Bundesseminar in Münster vom 20.-22.02.2015. Leitung: Axel Gönnemann, Fachmann für Internet-Kommunikation und Dr. Michael Tremmel, Referent Kreuzbund-Bundesverband. Unsere Themen: Nettiquette= Verhaltensregeln für das Netz; Persönliche Sicherheit – unsere Spuren im Netz; Datensicherheit und Datenkraken; Netz-Kommunikation, -Interaktion, -Information; welche Zielgruppen haben wir? - effiziente Besucheransprache. „Wir stellen viele Angebote ins Netz. Aber hat sich jemand schon mal Gedanken darüber gemacht, ob überhaupt eine Nachfrage dafür, was wir ins Netz stellen, besteht?“ @Axel Gönnemann. Und: Werden wir, die Sucht-Selbsthilfe-Gruppen des Kreuzbundes, auf den Wegen gefunden, auf denen Smartphone-Nutzer heute ihre Ziele suchen: z.B. mit Hilfe der google-Suchmaschine, verbunden mit google-maps? Nicht zuletzt auch das Für und Wider von Online-Sucht-Selbsthilfe stand auf dem Prüfstand. Dabei wurde deutlich: Wir sollten uns zunächst einmal die Frage stellen, „Welches Ziel verfolgen wir mit unserem Internetauftritt?“ Um diese Frage zu beantworten, haben wir uns überlegt, ob sich eher informationsorientierte Nutzer(innen) oder interaktionsorientierte Nutzer(innen) auf unserer Internetpräsenz tummeln? Wir erfuhren Wissenswertes über jede Menge Hilfsprogramme, die eine Verhaltensanalyse der Nutzer(innen) auf unserer Internetseite durchführen können, z. B. Google Analytics. Weggefährten denken besser darüber nach, ob man immer alles mitmachen sollte (einschließlich facebooken, twittern etc.). In der heutigen Zeit ist das Internet, das Handy oder auch andere elektronische und onlinegestützte Kommunikationsmittel nicht mehr wegzudenken. Aber vielleicht schalte man häufiger mal ab und erinnere sich an die Wurzeln der Kommunikation: nämlich an die persönliche, an die face-to-face-Kommunikation. Denn auch eine Online-Sucht-Selbsthilfe ersetzt nicht die Qualität real gelebter und erlebter Gruppendynamiken einer Selbsthilfegruppe.