Landeselternvertretung Thüringen

at Werner-Seelenbinder-Str. 7, Erfurt , 99096

Die Landeselternvertretung (LEV) setzt sich aus den Landeselternsprechern (LES) und seiner Stellvertreter jeder Schulart auf der Ebene des Landes zusammen.


Landeselternvertretung Thüringen
Werner-Seelenbinder-Str. 7
Erfurt 99096
Germany
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P: +49361-3794173
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http://www.lev-thueringen.de

Description

“Die Landeselternsprecher der Schularten und ihre Stellvertreter bilden die gemeinsame Landeselternvertretung. Die gemeinsame Landeselternvertretung ist Organ der gemeinsamen Beratung der Elternvertretungen auf der Ebene des Landes. Sie kann aus ihrer Mitte den gemeinsamen Landeselternsprecher und seine beiden Stellvertreter wählen.” [Auszug aus der Thüringer Mitwirkungsverordnung] Die LEV ist Mitglied des Bundeselternrates Der Bundeselternrat ist die Arbeitsgemeinschaft der Landeselternvertretungen (Landeselternräte) in der Bundesrepublik Deutschland.

General Info

Pressespiegel und Newsletter der Landeselternvertretung Thüringen Die LEV Thüringen stellt Ihnen einen digitalen Pressespiegel zur Verfügung, der vom Pressespiegelteam zusammengestellt wird. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Richtigkeit, obgleich wir ihn mit großer Sorgfalt erstellt haben. Er dient ausschließlich der Orientierung und Meinungsbildung des Nutzers. Die Beiträge geben die Meinung der jeweiligen Autoren wider und müssen insoweit nicht mit der der LEV Thüringen übereinstimmen. Der Pressespiegel ist an einen definierten Nutzerkreis gebunden. Eine Weitergabe des im elektronischen Pressespiegel enthaltenen Materials ist nicht erlaubt. Wir bitten bei Interesse auf die bezeichneten Quellen zurückzugreifen. Hier können sie sich registrieren: http://lev-thueringen.de/archiv/lev-newsletter/

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Medieninformation Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport Erfurt, 11. September 2015 Klaubert: Klassenfahrten werden gesichert Im Haushaltsjahr 2015 stehen 800.000 Euro für das Lernen am anderen Ort zur Verfügung. Mit diesen Geldern werden die Dienstreiseaufwendungen von Lehrern bei der Durchführung von Klassenfahrten abgegolten. Thüringens Bildungsministerin Birgit Klaubert verweist darauf, dass damit in diesem Jahr rund 240.000 Euro mehr bereit stehen, als 2014 verbraucht wurden. „Damit sind alle Klassenfahrten für 2015 gesichert“, betont die Ministerin. Die Organisation erfolge über die Staatlichen Schulämter. Diese sorgen auch dafür, dass ein Ausgleich zwischen den Schulen erfolgt, falls einzelne Schulen ihr Budget überschreiten. „Was das Jahr 2016 betrifft, befinden wir uns gerade in den Haushaltsverhandlungen. Unser Ziel ist klar: Jedes Jahr wollen wir die Mittel bereitstellen, die dem Bedarf entsprechen. Wir stehen zum Lernen am anderen Ort, weil es für Schüler eine gute Möglichkeit ist, eigene Erfahrungen zu sammeln und schulisches Wissen praktisch anzuwenden“, so Klaubert. Das Bildungsministerium prüfe derzeit, wie für die Schulen eine größere Planungssicherheit erreicht werden könne, da das Schuljahr, nach dem die meisten Klassen ihre Fahrten planen, nicht dem Kalenderjahr folge. Klar sei aber: Die Klassenfahrten für das Schuljahr 2015/16 stehen nicht zur Disposition. Gerd Schwinger Pressesprecher

Published on 2015-09-11 11:02:31 GMT

Gemeinsame Erklärung der Landeselternvertretung und Landesschülervertretung in Thüringen Lernen am anderen Ort ist wichtiger Bestandteil des Unterrichts Die Landesvertretungen der Eltern und Schüler verurteilen die vorgenommenen Kürzungen der Mittel für Maßnahmen des Lernens am anderen Ort. Lernen am anderen Ort, was umgangssprachlich oft unzutreffend mit Klassenfahrten gleichgesetzt wird, ist ein wichtiger Bestandteil des Unterrichts. Es handelt sich gerade nicht allein um Fun und Action, sondern um Wissens- und Kompetenzvermittlung außerhalb des Schulgebäudes. So fallen alle Exkursionen, Museums- und Theaterbesuche, Sprachreisen und Sportveranstaltungen darunter. Ebenso eingeschlossen sind Veranstaltungen der Berufs- und Studienorientierung in Betrieben, Hochschulen und Messen. Insoweit sind diese Veranstaltungen unabdingbar, um die Herausforderungen unseres Landes in Wirtschaft und Politik heute und in Zukunft meistern zu können. Die Landesvertretungen der Eltern und Schüler haben von den Etatkürzungen erst über die Elternversammlungen zum Schuljahresbeginn erfahren. Die notwendige vorherige Einbindung durch das zuständige Bildungsministerium fand nicht statt. Wir sehen hierin einen eklatanten Verstoß gegen gesetzlich verbriefte Mitbestimmungsrechte und ein mangelndes Demokratieverständnis der Verantwortlichen. Die Landesvertretungen der Eltern und Schüler haben sich sofort nach Erhalt der Information an Frau Ministerin Dr. Klaubert und im Rahmen des Landesschulbeirates an Frau Staatssekretärin Ohler gewandt und folgende Forderungen erhoben: 1. Die den Schulen zur Verfügung stehenden Mittel für Lernen am anderen Ort sind sofort auf das Vorjahresniveau anzuheben. 2. Das Bildungsministerium ist aufgefordert, mit den Lehrern, Eltern und Schülern eine Analyse zur Weiterentwicklung des Lernens am anderen Ort vorzunehmen. Dies hat unter den Gesichtspunkten Planungssicherheit für die Schulen und Beseitigung von bürokratischen Hemmnissen der Abrechnung zu erfolgen. 3. In der aktuellen Haushaltsdebatte sind weitere Mittel über das Niveau des Jahres 2014 einzustellen, da nach unserer Kenntnis davon auszugehen ist, dass bereits in den vergangen Jahren Kosten nicht abgerechnet oder Veranstaltungen nicht durchgeführt wurden, da es an organisatorischen Voraussetzungen (z. B. Lehrermangel) fehlte. Seitens des Ministeriums wurde erklärt, dass Frau Ministerin Dr. Klaubert sich der Frage als „Chefinsache“ angenommen habe und nach Lösungen suche. Roul Rommeiß Gemeinsamer Landeselternsprecher Maximilian Reichel-Schindler Vorsitzender Landesschülervertretung

Published on 2015-09-11 10:50:39 GMT

Mit Beginn des Schuljahres möchten wir Sie an unsere Aktion erinnern. Es sind schon einige Rückmeldungen eingetroffen. Wir hoffen aber auf weitere Beteiligung. Hier ist die Mitwirkung jedes einzelnen Elternvertreters gefragt. Macht es in den Kommunen und Landkreisen bekannt. Sprecht andere Eltern und Elternvertreter auf diese Aktion an. Bitte um Mitwirkung zum Lehrerbedarf Liebe Elternvertreter, seit mehreren Jahren begleitet uns die Frage, wie viele Lehrer braucht das Land. Unterschiedliche Ansätze und Zielrichtungen bringen naturgemäß unterschiedliche Statistiken hervor. So gibt es Erhebungen der Gewerkschaften, dass es ca. 1.900 seien, ohne dabei den Bedarf aufgrund des Ausscheidens berücksichtigt zu haben. Seitens der politischen Parteien, sowohl der nun in Regierungsverantwortung befindlichen als auch der Opposition, wurde ein jährlicher Einstellungsbedarf von 500 Lehrern zzgl. einer Reserve von 100 Lehrern in den Wahlprogrammen postuliert und nunmehr auch haushalterisch festgeschrieben. Auch wenn durch die jetzige Landesregierung bereits erste zu begrüßende Schritte zum Halbjahr unternommen wurden und erste Einstellungen erfolgten, stimmen uns die Rückmeldungen aus den Schulen besorgt, dass diese Maßnahmen nicht ausreichen werden. Um ein eigenes aussagefähiges Bild zu erlangen, bitten wir alle Schulelternsprecher den Bedarf an ihrer Schule zu ermitteln und an die Landeselternvertretung (info@lev-thueringen.de) zu melden. Hierbei bitten wir auch um Rückmeldung, wenn es keinen aktuellen Bedarf gibt, da wir durchaus wissen, dass sich die Problematik regional und von Schule zu Schule sehr unterschiedlich darstellt. Für Eure Unterstützung darf ich mich bereits jetzt im Namen der Landeselternvertretung herzlich bedanken und verbleibe mit herzlichen Grüßen Roul Rommeiß Gemeinsamer Landeselternsprecher Das Anschreiben und der Fragebogen stehen auf unserer Homepage: http://lev-thueringen.de als download zur Verfügung. Landeselternvertretung Thüringen

Published on 2015-08-25 10:11:52 GMT

Resolution des Grundschulausschusses der Landeselternvertretung Thüringen zur Hortkommunalisierung Das Modellprojekt zur Weiterentwicklung der Thüringer Ganztagsschule ist ein Erfolg und muss erhalten bleiben. Angesichts dieses Erfolges fordern die Elternsprecher der Grundschulen daher nicht nur, dass das Projekt nunmehr unbefristet fortgeführt wird, sondern es zu einem landesweiten Konzept ausgebaut wird. Kreise und kreisfreie Städte, die sich dem Modell bislang noch nicht angeschlossen hatten, sollen auf Wunsch konzeptionelle und logistische Unterstützung erhalten. Eine solche dauerhafte Einrichtung soll nunmehr auch die Unsicherheiten bei den Erzieherinnen nehmen, die zum Teil nur von einer Befristung zur nächsten planen können – ihnen muss eine verlässliche Perspektive gegeben werden, zu der auch ein Verbleib im öffentlichen Dienst gehört. Die Finanzierung der Hortkommunalisierung durch das Land hat auskömmlich zu sein, gleichzeitig bedarf es einer klaren gesetzlichen Grundlage um Kommunen einen Ausstieg aus dem Konzept aus finanziellen Gründen nicht zu ermöglichen.

Published on 2015-07-13 13:46:28 GMT

Ferien-Newsletter Liebe Mitstreiter, Eltern, Unterstützer und Bildungsinteressierte, das Schuljahr 2014/15 ist zu Ende. Für viele beginnen nun die Ferien. Gelegenheit innezuhalten, Kraft zu schöpfen und Urlaub zu machen. Dies ist auch eine Zeit, die wir intensiv mit unseren Kindern verbringen können und wollen. Dazu wünsche ich uns allen schönes Wetter und eine erholsame Zeit. Für einige ist es aber auch eine Zeit des Umbruchs. Die Schule oder die Berufsausbildung geht zu Ende. Ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Neue, oft unbekannte Herausforderungen stehen an. Auch dabei werden wir Eltern unsere Kinder begleiten, ihnen Unterstützung und immer die Gewissheit geben, dass wir da sind, wenn sie uns brauchen. Mit Stolz können wir auf die Ergebnisse blicken. Auch wenn einzelne Printmedien bereits wieder den Untergang des Abendlandes prophezeien, weil z. B. die Abiturergebnisse in Thüringen zu gut seien, wissen wir doch, dass unseren Kindern nichts geschenkt wurde. Mich persönlich hätte es eher beunruhigt, wenn nach guten PISA-Platzierungen Thüringen das Schlusslicht gewesen wäre. Dass gleichwohl alle Anstrengungen nach Qualitätssicherung und -verbesserung immer berechtigt und notwendig sind, bleibt davon völlig unberührt. All denjenigen, die weiterhin für und in der Schule aktiv sein werden und wollen, kann ich versprechen, dass es nicht ruhiger wird. Nachdem dieses Schuljahr in erster Linie durch den Findungsprozess der Landesregierung geprägt war, steht für das nächste Schuljahr die Bearbeitung neuer und alter Fragen an. Hierbei wird uns auch weiterhin die Unterrichtsabsicherung, mithin die personelle und sachliche Ausstattung der Schulen, fordern. Obgleich die Landesregierung bereits jetzt die im Koalitionsvertrag avisierten 500 Lehrerstellen zu besetzen begonnen hat und im Haushalt dieses Jahres Geld zur Schaffung einer Lehrerreserve vorgesehen ist, sind die Probleme allgegenwärtig und sicher nicht schnell zu lösen. Zuviel wurde hier in der Vergangenheit versäumt, zu sehr die Handlungsfähigkeit eingeschränkt. Es bleibt weiter an uns allen, immer wieder einzufordern, dass es eines gesamtgesellschaftlichen Kraftaktes bedarf, um hier zukunftsfähig und zukunftssicher zu werden. Unser Dank gilt dabei allen Lehrern und Eltern, die durch zusätzliches Engagement sicherten, dass der Schulbetrieb aufrechterhalten wurde. Eine weitere Frage, die es zu beantworten gilt, ist die Zukunft unserer Schulhorte. Das Modellvorhaben zur Kommunalisierung läuft aus. Träger und vor allem Beschäftigte brauchen Sicherheit für die Zukunft. Viele sehr gute Entwicklungen sind erreicht worden, wo Kommunen sich engagierten und Mittel einsetzten. Und dennoch muss die Frage nach den Gelingensbedingungen gestellt werden. Warum sind die Hortbedingungen in bestimmten Kommunen besser? Warum liegen z. T. Horte in Landesträgerschaft zurück? Ich wünsche und fordere jedenfalls eine Diskussion auf Sachebene. Eine Entscheidung einzig nach Haushaltslage ist nicht zukunftsfest. Insoweit erscheint die weitere Diskussion zur Ganztagsbetreuung unter inhaltlichen Aspekten mehr als überfällig. Aufgrund des bis vor kurzem offenen Landeshaushaltes konnten wir leider keinen Frühjahrslandeselterntag durchführen. Nunmehr haben wir aber die Mittel und werden im Herbst einen Landeselterntag mit dem Thema: Kulturelle Jugendbildung als Mittel zur Gewaltprävention am 06./07. November 2015 im Treff Hotel Panorama Oberhof durchführen. Ich bitte, bereits jetzt den Termin vorzumerken und freue mich auf rege Teilnahme, interessante Referenten und Gespräche. Mit herzlichen Grüßen Roul Rommeiß Gemeinsamer Landeselternsprecher

Published on 2015-07-10 05:00:07 GMT

Newsletter Gymnasien Liebe Eltern, werte Bildungsinteressierte, als Landeselternsprecher der Thüringer Gymnasien haben wir uns mit der neuen Förderrichtlinie für die MINT Berufe befasst. Da nach unserer Auffassung auch Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums einen Praktikum schon ab Klasse 7 auch in Berufen erhalten sollten, um Praxis zu erleben, sich auszuprobieren und wichtige Lebenskompetenzen zu erlangen. Was steckt dahinter? Aufgrund der neuen Umverteilungen europäischer Fördermittel im Zuge der EU-Erweiterung und der allgegenwärtigen Krisen, stehen nicht mehr so viele Fördermittel für Projekte der Berufsförderung zu Verfügung. Dies hat zu Einschränkungen bei den Gymnasien geführt. Obgleich das Gymnasium die Erlangung der allgemeinen Hochschulreife und damit die Studierfähigkeit zum Ziel hat, wissen wir doch, dass nicht alle Abiturienten studieren werden. Selbst die Handwerkskammern meldeten erst kürzlich den Bedarf an Abiturienten für die Ausbildung in Handwerksberufen an. Des Weiteren benötigen wir gerade in den MINT-Berufen mehr engagierte und qualifizierte Bewerber sowohl für Studium als auch Ausbildung. Insoweit fordern wir ein Umdenken hinsichtlich der Möglichkeiten und Förderung von Aktivitäten an den Gymnasien, die einen höheren Praxisbezug und eine Berufsorientierung in den praktischen Berufsausbildungen und Studienrichtungen fördert, wie dies uneingeschränkt weiterhin an den Thüringer Gemeinschaftsschulen gewährt wird. Wir halten dies nicht nur für eine Frage der Bildungsgerechtigkeit sondern auch der Zukunftsfähigkeit des Bildungsstandortes Thüringen. Ein weiteres Thema war und ist die Lernmittelausstattung. Die zur Verfügung stehenden Mittel erscheinen z. T. als nicht ausreichend. In diesem Zusammenhang steht auch das Thema der EDV-Ausstattung der Schulen. Da die Technik immer schneller fortschreitet, muss man über neue Konzepte zur schnelleren und nachhaltigen Ausstattung mit EDV-Technik an Schulen nachdenken. Betroffen macht uns, dass oft mit großen Fördermitteln neue Technik angeschafft wurde, jedoch deren nachhaltige Betreuung und Erneuerung durch die Schulträger nicht gestemmt werden kann. So bleibt es leider oft genug dem Engagement der Lehrer und Schulförderer vor Ort überlassen, deren Einsatzfähigkeit zu sichern. Hier muss ein konzeptionelles Umdenken erfolgen, was einerseits die Nachhaltigkeit sichert und andererseits den weiteren flächendeckenden Einsatz im Unterricht befördert. Natürlich ist auch an den Gymnasien das größte Thema der Lehrermangel und die damit verbundene Unterrichtsabsicherung. An vielen Schulen ist die Personaldecke so eng gestrickt, dass bei Erkrankung eines Lehrers/In, kaum Möglichkeiten des Handels für die Schulleitungen mehr besteht. Wir bitten deshalb alle Schulelternsprecher, nicht nur der Gymnasien, die Umfrage der Landeselternvertretung zu unterstützen und den Fragebogen ausgefüllt an die Geschäftsstelle (info@lev-thueringen.de) zurückzusenden. Alle diese Themen und natürlich viele punktuelle Probleme vor Ort wurden in der Ausschusssitzung mit den Kreiselternsprechern/In der Gymnasien im Juni erörtert. Mit herzlichen Grüßen Roul Rommeiß und Olaf Hollunder Landeselternsprecher der Gymnasien

Published on 2015-07-09 03:52:17 GMT

Jahresthema des Bundeselternrats für 2015: Bildungsrepublik Deutschland Frühjahrsplenartagung, 19.-21. Juni 2015 in Potsdam Steuerung im Bildungssystem: Schulqualität - Qualitätssicherung - Beteiligung Alle Schülerinnen und Schüler in Deutschland sollen den für sie bestmöglichen Schulabschluss und Schulanschluss erreichen. Dafür brauchen wir eine hohe Schulqualität. Diese muss regelmäßig überprüft, gesichert und weiterentwickelt werden. Ein wesentliches Mittel dieses Steuerungsprozesses ist die Evaluation. Evaluation sorgt aber allein noch nicht für eine Veränderung der Schule, sie bildet nur den Ist-Zustand ab. Sie ist jedoch notwendig um Veränderungen sichtbar zu machen. Dieser Prozess sieht an jeder Schule anders aus. Er muss daher mit allen Gruppen der Schule gemeinsam gestaltet werden. In den vergangenen Jahren sind hierzu in den Bundesländern zahlreiche Maßnahmen ergriffen worden, es gilt diese weiter zu verbessern. Alle Akteure in der Bildung wollen eine gute, demokratische Schule. Eine gute Schule findet ihren individuellen Weg aber erst, wenn die Schulentwicklung auf der Grundlage einer zielgenauen Evaluation durchgeführt wird. Hier sind insbesondere auch die Veränderungen der Schulen im Zuge der Inklusion zu beachten. Darüber hinaus können regelmäßige Schulentwicklungsberichte den Schulgemeinschaften die Motivation geben, den Weg für weitere Verbesserungen zu beschreiten. Dabei muss sichergestellt sein, dass auch die benötigten Ressourcen und die notwendige Unterstützung bereitgestellt werden! Die Beteiligung der gesamten Schulgemeinschaft ist wesentlicher Bestandteil dieses Prozesses. Die Partizipation muss selbst Gegenstand der Evaluation und ein entscheidendes Qualitätskriterium einer Schule sein. Wir stellen fest, dass die Beteiligung von Eltern und SchülerInnen in den 16 Bundesländern sehr unterschiedlich gehandhabt wird, dies gilt insbesondere für die Schulentwicklung. Der Bundeselternrat fordert: • Schulentwicklungskonzepte, die auf den individuellen Schulprogrammen basieren und regelmäßig evaluiert und fortgeschrieben werden. • Evaluationen, die mit der Schulgemeinschaft auf Augenhöhe entwickelt und umgesetzt werden und alle Gruppen evaluieren, bis hin zur Schulaufsicht. • Eltern und SchülerInnen an Evaluationsteams teilnehmen zu lassen und entsprechend zu qualifizieren. • Schulentwicklungsberichte, welche die Stärken der Schule hervorheben und Wege aufzeigen, den Schwächen gemeinsam zu begegnen. • von der Schulverwaltung, auf Schulentwicklungsberichte mit passenden Zielvereinbarungen, Maßnahmen und Ressourcen zu reagieren und dies der Schulgemeinschaft gegenüber transparent und verständlich darzustellen. • die gesetzliche Verankerung der Beteiligung von Eltern und SchülerInnen auf allen Ebenen der Schulentwicklung. • ein Mitbestimmungsrecht der Eltern- und SchülerInnenvertretungen an der Erstellung und Änderung von Vorschriften und Verordnungen, sowie eine aktive Beteiligung am Schulgesetzgebungsprozess. Evaluation auf der Grundlage der demokratischen Partizipation bietet die reelle Chance, Schulqualität nachhaltig zu verbessern. Für eine hohe Motivation der gesamten Schulgemeinschaft müssen positive Veränderungen sichtbar gemacht werden. Potsdam, 21. Juni 2015 Über den Bundeselternrat Der Bundeselternrat ist die Dachorganisation der Landeselternvertretungen in Deutschland. Über seine Mitglieder vertritt er die Eltern von rd. 8 Millionen Kindern und Jugendlichen an allgemeinbildenden und an berufsbildenden Schulen. Der Vorstand des Bundeselternrates arbeitet ehrenamtlich.

Published on 2015-06-25 05:22:00 GMT

Treffen mit der CDU-Fraktion im Thüringer Landtag Am Abend des 09.06.2015 fand ein Treffen der Landeselternvertretung mit dem Jugend- und Tourismuspolitischen Sprecher Andreas Bühl, dem bildungspolitischen Sprecher Christian Tischner und der Referentin für Bildung, Jugend und Sport sowie Öffentlichkeitsarbeit und Gleichstellung Kristina Scherer) im Thüringer Landtag statt. Es wurden viele Themen (Lehrermangel, Hort, Inklusion, Medienkunde u.v.m.) diskutiert. An dieser Stelle noch einmal einen herzlichen Dank an die Landtagsfraktion der CDU. Anschließend fand noch die monatliche Ausschusssitzung der Landeselternvertretung statt. Auch hier wurde ein großer Strauß an Themen (Haushalt 2015, Landeselterntag, Planung einer neuen Broschüre etc.) bearbeitet.

Published on 2015-06-10 06:03:04 GMT

Published on 2015-06-05 07:54:04 GMT

Die Landeselternvertretung führte gestern, den 18.05.2015 ihre monatliche Ausschusssitzung durch. Neben vielen anderen Themen wurde u.a. der Lehrermangel, die Weiterentwicklung der Thüringer Grundschule, die Teilnahme an der Frühjahrsplenartagung des Bundeselternrates und der Herbst-Landeselterntag besprochen.

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