Stadtentwicklung Magdeburg

at Regierungsstraße 37, Magdeburg , 39104


Stadtentwicklung Magdeburg
Regierungsstraße 37
Magdeburg 39104
Germany
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Description

DAUERAUSSTELLUNG „STADTENTWICKLUNG MAGDEBURG“ Magdeburg, die Ottostadt an der Elbe, hat eine über 1.200 Jahre alte Geschichte, in der sich ihre Erscheinung, Gestalt und Silhouette immerfort veränderte und lebendig entwickelte: Im Mittelalter kaiserliche Metropole und Bischofsstadt, später Stadt der Reformation und barocke Festungsstadt, seit dem 19. Jahrhundert aufstrebende Industriestadt, heute Standort für Wissenschaft und Forschung. Zwei Mal wurde die Altstadt bis auf ihre Grundmauern zerstört und wieder aufgebaut. Der heutige Stadtgrundriss wurde durch den umfassenden Wiederaufbau der Innenstadt nach dem Zweiten Weltkrieg entscheidend geprägt. Jede Epoche hat im Stadtbild ihre Spuren hinterlassen, angefangen beim benachbarten Kloster Unser Lieben Frauen aus dem frühen Mittelalter bis hin zu Gebäuden aus DDR-Zeiten. So lebendig wie die Menschen, die in unserer Stadt leben, arbeiten und ihr Umfeld aktiv gestalten, so lebendig und wandelbar ist auch die Ottostadt selbst. Fast täglich werden neue Bauvorhaben geplant, begonnen oder beendet. Die vom Stadtplanungsamt gestaltete Dauerausstellung „Stadtentwicklung Magdeburg“ gibt einen Überblick über die Stadtgestaltung der Landeshauptstadt Magdeburg von ihren Anfängen bis in die Gegenwart bieten und Sie insbesondere über städtebauliche Themen und Schwerpunkte der ereignisreichen jüngsten Geschichte – nämlich der vergangenen zwanzig Jahre – informieren. Zudem sind diese Ausstellungsräume auch als Forum gedacht, um aktuelle Themen der Stadtentwicklung und Stadtplanung in der Öffentlichkeit zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Denn die Zukunft der Ottostadt Magdeburg geht uns alle an. Ihr Zustand garantiert uns Lebensqualität. Während im März letzten Jahres die Ausstellung mit einem Überblick über 1.200 Jahren Stadtgrundriss und Stadtgestalt begann, widmet sich der zweite Teil der jüngsten Vergangenheit seit der politischen Wende. Fast täglich werden in einer Großstadt wie Magdeburg neue Bauvorhaben geplant, begonnen oder beendet. Die Ausstellung „Stadtentwicklung Magdeburg“ stellt die Rahmenbedingungen im Wandlungsprozess zwischen gestern und heute vor. Der IBA-Shop ist aber nicht allein ein Ausstellungsraum, IBA steht für Informieren – Beteiligen – Ausstellen. Eine Ausstellung zu Aktualität und Geschichte städtebaulicher Aufgaben und Entwicklungen bis in die heutige Zeit.

Opening time

  • Tuesdays: 11:00- 17:00
  • Wednesdays: 11:00- 17:00
  • Thursdays: 11:00- 17:00
  • Fridays: 11:00- 17:00
  • Saturdays: 11:00- 17:00
  • Sundays: 11:00- 17:00

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Published Stadtentwicklung Magdeburg on 2015-04-13 08:38:32 GMT

NEUE AUSSTELLUNG zum "Magdeburger Recht" ab 27.05. im IBA-Shop Das Magdeburger Recht war ein bedeutendes Stadtrecht Mittel- und Osteuropas. Es prägte das Rechtsverständnis in dieser Region und erlebte eine ungewöhnliche Karriere vom Mittelalter bis weit in die Neuzeit hinein. Seit dem späten 12. Jahrhundert wirkte Magdeburger Recht über 800 Jahre lang in anderen Bürgergemeinden Europas. Während es am Ursprungsort bisweilen in Vergessenheit geriet, gehört Magdeburger Recht in Osteuropa zur Allgemeinbildung und wird an dortigen Universitäten intensiv erforscht. Denn anders als in Westeuropa, wo das Alter einer Stadt durch ihre erste schriftliche Erwähnung definiert wird, ist in Osteuropa die Stadtrechtsverleihung entscheidend. So feierte Magdeburgs polnische Partnerstadt Radom 2014 ihren 650. Geburtstag, in Erinnerung an die Verleihung des Magdeburger Rechts im Jahr 1364. In Magdeburg selbst spielte das Magdeburger Recht nach dem Dreißigjährigen Krieg keine Rolle mehr. Es musste dem neuen preußischen Recht weichen. Bei unseren östlichen Nachbarn lebte es jedoch weiter. Noch 1937 flossen in das lettische Zivilrecht vereinzelt Regeln des Magdeburger Rechts mit ein. Magdeburg als "Mutterstadt" des weitverbreiteten Magdeburger Rechts will mit der Ausstellung geschichtsträchtige und interessante Eindrücke hinterlassen. Diese Ausstellung wird über zwei Jahre den Bürgern und Besuchern Magdeburgs erhalten bleiben und soll eine Vorreiterposition zu einer weiteren geplanten Ausstellung "Magdeburger Recht" darstellen. Im Jahr 2019 plant das Kulturhistorische Museum Magdeburg eine Großausstellung mit internationaler Ausstrahlung zum Magdeburger Recht. Am 27. Mai 2015 um 18.00 Uhr wird die Ausstellung zum „Magdeburger Recht“ im IBA-Shop, Regierungsstraße 37, eröffnet. Der Eintritt ist frei.

Published Stadtentwicklung Magdeburg on 2015-04-29 09:33:57 GMT

Am 09.05.2015 um 15:00 Uhr wird die Wiederrichtung des Basedow-Denkmals vor dem IBA-Shop gefeiert. Im Jahr 1956 wurde das Grabmal von Johann Bernhard Basedow, dem bedeutenden Theologen, Pädagogen, Schriftsteller und Philanthrop der Aufklärung, beim Abriss der Magdeburger Heilig-Geist-Kirche fast vollständig abgetragen. Nur Überreste blieben erhalten. Zur Wiedererrichtung des Basedow-Denkmals am Samstag den 9. Mai 2015 um 15 Uhr vor dem IBA-SHOP, Regierungsstraße 37, 39104 Magdeburg, lädt die MAGDEBURGISCHE GESELLSCHAFT VON 1990 zur Förderung der Künste, Wissenschaften und Gewerbe e.V. herzlich ein. ABLAUF: TROMPETENMUSIK AUS BASEDOW ZEIT Marie-Therese und Markus Finkler, Philharmonie Magdeburg BEGRÜßUNG Thomas Kluger, Vorsitzender der MG 90 GRUßWORT Prof. Dr. Matthias Puhle, Beigeordneter für Kultur, Schule und Sport der Landeshauptstadt Magdeburg MUSIKALISCHES ZWISCHENSPIEL Kinder- und Jugendchor Magdeburg IMPULSGEDANKEN „BASEDOW: AKTUELLER DENN JE!“ Prof. Dr. Jürgen Overhoff, Universität Münster ENTHÜLLUNG DES BASEDOW-DENKMALS MUSIKALISCHER ABSCHLUSS Kinder- und Jugendchor Magdeburg EMPFANG

Published Stadtentwicklung Magdeburg on 2015-04-29 09:38:29 GMT

Das Stadtplanungsamt Magdeburg lädt zum Vortrag „Das Magdeburger Recht in Polen“ ein. Wo: im IBA-Shop, Regierungsstraße 37 Am: 27.10.2015, 18.00 Uhr Referentin: Frau Prof. Dr. D. Janicka Nikolaus-Kopernikus-Universität, Toruń (Polen) Empfängerin des Eike-von-Repgow-Preises, 2004 Das magdeburgische Recht war für die polnische Rechtsentwicklung wesentlicher und wirkungsgeschichtlicher Faktor. Das Magdeburger Recht verbreitete sich im Königreich Polen während der deutschen Siedlungsbewegung oder der deutschrechtlichen Siedlungstätigkeit. Seine Ausbreitung umfasste sowohl große Gebiete des Königreichs Polen als auch das Großfürstentum Litauen, das sich mit Polen zu einer Union zusammenschloss. Auf polnischen Territorien sind Magdeburger Recht und der Sachsenspiegel zu einer Einheit verschmolzen. Das sächsisch-magdeburgische Recht gewann anfänglich Schlesien und den preußischen Deutschordensstaat. Im Ordensstaat wurde das Kulmer Recht aus dem Magdeburger Recht abgeleitet. Von Schlesien her dehnte sich die Anwendung des sächsisch-magdeburgischen Rechts nach Großpolen, Kleinpolen und weitere Territorien aus. Im polnisch-litauischen Reich war das sächsisch-magdeburgische Recht das gemeine Recht für die Städte. Für den Bedarf der in Polen wohnenden Bürger und Bauern wurden sächsisch-magdeburgische Quellen ins Latein sowie ins Polnische übersetzt und mehrfach im Druck veröffentlicht. Sie waren sehr verbreitet und genossen in der Praxis bis zu den Teilungen Polens große Autorität.

Published Stadtentwicklung Magdeburg on 2015-10-22 04:34:16 GMT

Das Stadtplanungsamt Magdeburg lädt zum Vortrag „Magdeburg eine Stadt der Moderne“ ein. Wo: im IBA-Shop, Regierungsstraße 37 Am: 29.10.2015, 18.00 Uhr Referent: Herr Dr. E.W. Peters Um 1900 waren mit Unterstützung des Stadtbaurates Otto Peters die ersten sieben Wohnungsbaugenossenschaften entstanden. Ihre Ziele waren gesunde Wohnverhältnisse und sparsame Grundrisse bei vergleichbar geringen Mieten. Am Rande der Stadt wurde billig Land gekauft, bereits 1912 waren die ersten Wohnungen in „Reform“ und Hopfengarten gebaut. 1919 wählte die Stadtverordnetenversammlung Hermann Beims (SPD) zum ersten demokratischen Bürgermeister Magdeburgs. Er war Förderer des gemeinnützigen Wohnungsbaus und leitete die entscheidenden Schritte zum „Neuen Bauen“ in Magdeburg ein. Bruno Taut nahm die Gedanken des Deutschen Werkbundes (1907 gegründet) auf, dessen Ziel es war, die fähigsten Vertreter der Kunst und des Handwerkes, der Industrie und des Handels zu einen, um die Qualität des Produkts (die Produktion) zu sichern. Die für den Wohnungs- und Siedlungsbau entscheidenden Architekten und Stadtplaner waren u.a. Bruno Taut, Johannes Göderitz und Carl Krayl. Zu erwähnen sind natürlich Albinmüller und Schaeffer - Heyrothsberge. Neben den Städten Berlin, Frankfurt/Main, Hamburg und Stuttgart ist vor allem in Magdeburg der soziale Wohnungsbau vom Neuen Bauwillen geprägt. Und – abgesehen von Frankfurt/Main und Berlin – sind die Siedlungen des Neuen Bauens wohl in keiner deutschen Stadt so stadtbildprägend und geschlossen wie in Magdeburg erhalten. Der Eintritt ist frei!

Published Stadtentwicklung Magdeburg on 2015-10-22 08:13:28 GMT

Es weihnachtet sehr....

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