Weserburg

Die Weserburg, Bremens Museum für moderne Kunst – ist eines der größten Museen für zeitgenössische Kunst in Deutschland. Sie befindet sich in vier ehemaligen Speichergebäuden auf dem Teerhof Nr. 20 am Westende des Stadtwerders in Bremen.GeschichteWeserburg wurde der wehrhaft wirkende, einem mittelalterlichen Stadttor nachempfundene, Kopfbau des Teerhofs an der damaligen Kaiserbrücke genannt. Ein früheres Kontorhaus stammte aus dem späten 19. Jahrhundert und war mit vier giebelständigen Speichergebäude verbunden. Die Weserfront entsprach den dort typischen Gebäuden. Das Ensemble gehörte von den 1920er Jahren bis 1973 einer Kaffeerösterei. Als einziges Bauwerk der Halbinsel wurde es nach dem Krieg wieder aufgebaut und gewerblich später kulturell genutzt.Die Gründung des Museums entstammt einer Idee, die sich aus einer 1982 gezeigten Ausstellung in der Gesellschaft für Aktuelle Kunst entwickelte, die sich ebenfalls im Gebäude der Weserburg befindet. Als hier der Sammler Onnasch die Werke des Künstlers Edvard Kienholz ausstellte (Edvard Kienholz. Roxy's und andere Arbeiten aus der Sammlung Onnasch), kam der Gedanke eines Sammlermuseums auf. Aus der Weserburg sollte ein Museum für zeitgenössische Kunst werden, in dem mehrere bedeutende Kunstsammler ihre Bestände (oder Teile davon) auszustellen bereit wären. 1989 wurde als Gründungsdirektor Thomas Deecke berufen, der beauftragt wurde, diese Idee zu realisieren. Innerhalb kurzer Zeit gelang es ihm, rund zehn Sammler zu bewegen, ihre Bestände in der Weserburg zu präsentieren.Bis 1991 wurden die vier Speichergebäude auf dem Teerhof nach Plänen der Architekten Wolfram Dahms und Frank Sieber umgebaut. Mit wenigen Deckendurchbrüchen und unter Ausnutzung des Dachraums entstand eine spannungsvolle Raumdisposition mit 6000 m² Ausstellungsfläche.; ein idealer Speicher für Sammler von Gegenwartskunst. Der architekturführer bremen schrieb dazu: „Der nichtmuseale Charakter des Baus kommt den meisten der hier gezeigten Werke sehr entgegen. Der übliche Architektenehrgeiz im Museumsbau, die Kunst mit einem spektakulären Bauwerk noch zu übertrumpfen, wird hier nicht vermisst. Trotz der für Bremen typischen Unterstatementhaltung könnte das Museum aber etwas mehr Öffnung und Öffentlichkeit mit entsprechenden architektonischen Gesten und Maßnahmen gut vertragen. Von außen erscheint es, als würde die Kunst in der „Burg„ vor den Leuten geschützt.“


Weserburg

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