Dorothe Lanc Rechtsanwalt - Rechtsberatung Kultur- und Kreativwirtschaft

at Prinz-Georg-Straße 91, Düsseldorf, 40479 Germany

Rechtsberatung für die Kultur- und Kreativwirtschaft


Dorothe Lanc Rechtsanwalt - Rechtsberatung Kultur- und Kreativwirtschaft
Prinz-Georg-Straße 91
Düsseldorf 40479
Germany
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P: 0211 - 40 40 37
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http://www.kultur-und-kreativrecht.de

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Ich biete bundesweit Mandanten der künstlerischen, gestalterischen und kreativen Branchen kompetente und effiziente Beratung auf den Rechtsgebieten Kunstrecht, Urheberrecht, Gewerblicher Rechtsschutz (Markenrecht, Geschmacksmusterrecht, Designrecht), Medienrecht, Presserecht, Persönlichkeitsrecht, Künstlersozialkasse (KSVG).

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Published on 2015-05-19 00:27:26 GMT

Published on 2015-01-09 10:53:32 GMT

Published on 2012-09-25 08:54:22 GMT

Published on 2012-08-28 00:44:48 GMT

Published on 2012-08-24 10:05:32 GMT

Published on 2012-08-21 10:56:37 GMT

Published on 2012-08-13 11:37:49 GMT

Published on 2012-06-21 13:36:30 GMT

Published on 2012-06-20 15:51:13 GMT

Published on 2012-05-22 09:48:57 GMT

Published on 2012-04-12 16:21:47 GMT

Published on 2012-04-12 15:53:36 GMT

Published on 2012-04-12 15:35:13 GMT

Published on 2012-04-12 00:43:19 GMT

Published on 2012-04-12 00:02:46 GMT

neue Kontaktdaten seit 01.04.2012: Kreuzbergstraße 1, 40489 Düsseldorf Telefon: 0211-404037 Telefax: 0211-407801

Published on 2012-04-05 07:05:28 GMT

Published on 2012-03-09 14:16:43 GMT

Published on 2012-03-09 13:18:05 GMT

Published on 2012-02-14 10:22:18 GMT

Published on 2012-02-13 14:01:37 GMT

Published on 2012-02-13 13:18:33 GMT

Schloss Moyland unterliegt auch in 2. Instanz gegen Beuys-Witwe Hintergrund des Rechtsstreits ist folgender Sachverhalt: Josef Beuys veranstaltete am 11.12.1964 die Fluxus-Aktion „Das Schweigen von Marcel Duchamp wird überbewertet“. Die Aktion wurde live vom ZDF übertragen. Aufzeichnungen der Live-Sendung existieren nicht, wohl aber Schwarz-Weiß-Aufnahmen des Fotografen Manfred Tischer. Dieser hatte die 20-30 minütige Aktion aus wechselnden Perspektiven aufgenommen. Neben diesen Fotodokumenten gibt es lediglich einige Zeitzeugen, die die Aktion miterlebt haben. Im Sommer 2009 zeigte die Stiftung Schloss Moyland 19 Abzüge dieser Aufnahmen im Rahmen der Ausstellung „Josef Beuys – Unveröffentlichte Aufnahmen von Manfred Tischer“. Die Verwertungsgesellschaft VG-Bildkunst, welche die Nutzungsrechte für die Witwe Eva Beuys wahrnimmt, untersagte per einstweiliger Verfügung das Ausstellen der Fotografien. Diese wurde im Hauptsacheverfahren sowohl in erster als auch in zweiter Instanz bestätigt: Die Fotografien dürfen weiterhin nicht ohne die Zustimmung der Beuys-Witwe gezeigt werden. Das Landgericht Düsseldorf (Urteil vom 29.09.2010, Az. 12 O 255/09), wie auch das Oberlandesgericht Düsseldorf (Urteil vom 30.12.2011, Az. I-20 U 171/10) begründen dies damit, dass das Happening ein urheberrechtlich geschütztes Werk sei. Aufnahmen dieses Werkes seien Umgestaltungen, deren Veröffentlichung und Verwertung stets der Zustimmung des Urhebers bedürfe. Durch den Einsatz des Mediums der Fotografie würden nur einzelne Standbilder der gesamten Aktion wiedergegeben, die damit in nur stark verkürzter Form gezeigt werde. Das originale Aktionskunstwerk bleibe dadurch nicht unberührt, vielmehr werde in dessen persönlich geistige Schöpfung aufgrund des Verkürzungscharakters der Fotografien tief eingegriffen. Die von Tischer geschaffenen Zeitdokumente könnten zwar ihrerseits Lichtbildwerke sein, stellten aber keinesfalls ein selbständiges Werk in freier Benutzung dar. Dies sei nur der Fall, wenn das ältere Werk lediglich als Anregung für das neue Werk gedient habe und hinter diesem verblasse. Dies sei aber vorliegend nicht der Fall, da der Fotograf hier gerade eine dokumentarische Darstellung erzielt habe. Unerheblich sei auch, dass das Happening durch die Fernseh-Live-Übertragung bereits veröffentlicht worden sei. Der Urheber soll nach Auffassung der Gerichte über die Veröffentlichung einer umgestalteten Fassung seines Werkes auch dann noch bestimmen können, wenn das Originalwerk bereits veröffentlicht worden ist und das Veröffentlichungsrecht des Urhebers hierdurch bereits schon verbraucht ist. Schließlich müsse der Urheber darüber entscheiden können, ob auch die veränderte fremde Fassung seines Werkes an die Öffentlichkeit gelange. Die Entscheidungdes OLG Düsseldorf ist zur Revision zugelassen.

Published on 2012-01-30 18:17:51 GMT

Keine Schadenersatzpflicht des Auktionators für Teppich im Millionenwert LG Augsburg vom 27.01.2012, Az. 22 O 3163/10 Die Klägerin verklagte ein Auktionshaus auf Schadenersatz in Höhe von € 350.000.-: sie hatte beim Auktionshaus einen geerbten Perserteppich aus dem 17. Jahrhundert (338 x 153 cm) zur Versteigerung eingeliefert. Das Auktionshaus schätze den Wert des Teppichs zunächst auf € 900.-, versteigerte ihn jedoch für € 19.000.-. Ein halbes Jahr später kam derselbe Teppich bei Christie’s in London unter den Hammer und erzielte einen Rekordpreis in Höhe von 6,2 Millionen Pfund (ca. 7,4 Millionen Euro). Der Wert des Teppichs war auf sein Alter und seine Herkunft zurückzuführen: er stammt aus der persischen Provinz Kerman, weist eine hohe Zahl von Knoten auf und stammt aus dem Nachlass der Comtesse de Béhague (1870-1939), die iranische Kunst sammelte. – Diese Tatsachen hatte das Auktionshaus nicht erkannt. Die Klägerin verlangte Schadenersatz vom Auktionshaus, weil es den Wert des Teppichs nicht erkannt hatte. Sie stütze ihre Forderung von € 350.000.- auf den von Christie’s angesetzten Schätzpreis. Das Landgericht Augsburg wies die Klage ab: das Auktionshaus habe weder vorsätzlich noch fahrlässig seine Pflichten verletzt. Zwar habe auch ein Auktionator Sorgfaltspflichten zu beachten. Doch die Herkunft aus dem Besitz der Comtesse sei für ein regionales Auktionshaus kaum herauszufinden gewesen. Denn in den üblichen Fachbüchern finde sich der Teppich nicht. Zudem sei das Auktionshaus auch nicht auf die Versteigerung von Teppichen spezialisiert, sondern ein Universalversteigerer. Daher müsse der Augsburger Auktionator keinen Schadenersatz zahlen.

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